23 Tipps für den erfolgreichen Start Deines Blogs

Bist Du bereit, den Sprung in Deine eigene Blogging-Karriere zu starten?
Mit einer stetig wachsenden Anzahl an neuen zur Verfügung stehenden Tools sowie unseren hilfreichen Tipps ist es einfacher als je zuvor, genau jetzt mit Deinem eigenen Blog durchzustarten.

Was Du über “Content” und “Stil” wissen solltest

1. Finde ein passendes Blogthema

Es scheint verlockend einen Blog zu einer Thematik wie Beauty oder Wellness zu erstellen, da dieses Thema für viele Menschen von großem Interesse ist. Viel wichtiger ist es jedoch, ein Thema zu wählen, welches an erster Stelle für Dich persönlich von Interesse ist und mit welchem Du Dich identifizieren kannst. Denn Deine Leser werden spüren, wenn Du mit Leidenschaft und Überzeugung über Dein Blog-Thema schreibst. Auch wenn Deine Wahl eher auf eine Thema für eine Nischenwebseite bzw. für eine kleinere Zielgruppe von Interesse ist, sollte Dich das nicht davon abhalten, dieses Thema dennoch zu wählen.

2. Wähle Deinen Domain-Namen sorgfältig aus

Bei der Wahl eines geeigneten Domainnamens solltest Du folgende Regel beachten: Die Domain sollte zugänglich, d.h für jedermann einfach zu merken sein. Obwohl es aus SEO-Sicht hilfreich sein kann, eine das Blog Thema umfassende, gleichlautende “on topic” URL zu wählen, ist es ebenso wichtig darauf zu achten, dass die Domain nicht zu kompliziert wird.

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Eine weitere und gerade für Blogger interessante Möglichkeit ist hier, den eigenen Namen als URL für den eigenen Blog in Betracht zu ziehen. Bei dieser Alternative sollte jedoch auch zusätzlich das eigentliche Thema des Blogs mit in den Namen der URL einbezogen werden. Zum Beispiel: Sally’s Baking Addiction kommt kurz und süß daher – und ebnet einen einfachen und klaren Weg für den Ton des Blogs.

3. Bleib stets beim Thema

Der Schlüssel für den Aufbau einer erfolgreichen Online-Präsenz beinhaltet die Beibehaltung einer konsistenten und visuellen Sprache. Indem Du ein zur Thematik Deines Blogs passendes Farbschema und einen Formatierungsstil wählst und diesen stetig beibehältst, werden Deine Inhalte und Beiträge für Deine Leser leicht wiederzuerkennen sein.

4. Erstelle einen Content-Kalender

Obwohl Du gerade erst mit der Erstellung Deines Blogs beginnst, oder besser gesagt, gerade deshalb ist es wichtig, vorab einen detaillierten Content Kalender bzw. Redaktionsplan für Deine Inhalte zu erstellen. Sobald Du die Richtung kennst, in die Du gehen möchtest, kannst Du passende Inhalte im Voraus planen und eine lineare Story zwischen Deinen Posts erstellen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Du regelmäßig neue Inhalte veröffentlichst und dementsprechend auch regelmäßig neue Inhalte erstellst. Sei hier am besten so konsistent wie möglich.

5. Verstehe Deine Leser

Du kennst Dein Blog Thema, weißt jedoch nicht genau, wo und wie Du anfangen sollst? Finde zunächst heraus, welche Themenbereiche Deine Leserschaft bewegen bzw. für Deine Zielgruppe von Interesse sind, indem Du Dich in speziellen Foren, wie z.B. Quora umsiehst und Dir auch die Kommentarbereiche in anderen Blogs einmal genauer ansiehst.

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So wird es einfacher für Dich, Trends zu erkennen und herauszufinden, welche Bereiche eines Themas für andere User von besonderem Interesse sind.

6. Achte auf die Auswahl von hochwertigen Bildern

Unabhängig von der Thematik Deines Blogs, tragen visuelle Komponenten in Form von Bildern maßgeblich zum Erfolg Deines Blogs bei. Hierzu muss man nicht zwangsläufig viel Geld in die Hand nehmen und teure Stock-Fotos erwerben. Viel wichtiger ist es, dass die Qualität der Bilder stimmt und diese an den passenden Stellen in Deine Inhalte integriert werden.

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Passende Bilder findest Du z.B in kostenlosen Fotobibliotheken wie Unsplash.

7. Regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen

Es kann definitiv ein verlockender Gedanke sein, sofort loszulegen und so schnell wie möglich Post für Post zu produzieren. Der Burnout steht dann jedoch in vielen Fällen schneller vor der Türe als gedacht. Dies lässt sich vermeiden, indem Du Dich an die zuvor geplanten Veröffentlichungstermine Deines Content-Kalenders hältst und besser konsistent, entspannt und regelmäßig etwas veröffentlichst, als Dich zu überfordern und selbst unter Druck zu setzen. Vor allem die Fokussierung auf regelmäßige Veröffentlichungen ist hierbei von zentraler Bedeutung für den Erfolg Deines Blogs.

8. Achte auf Deine Rechtschreibung

Obwohl es offensichtlich scheint, wird das Thema Rechtschreibung oft vernachlässigt. Rechtschreibung und Grammatik sollten jedoch generell und erst recht bei qualitativ hochwertigen Inhalten nicht vernachlässigt werden. Fehler in der Rechtschreibung sowie Tippfehler wirken sich nicht nur maßgeblich negativ auf das Erscheinungsbild Deiner Inhalte aus, sondern wirken auch negativ auf die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in Deine Inhalte.

Im Folgenden kann hierdurch eine entsprechende Monetarisierung Deines Blogs, z.B. durch die Teilnahme an einem Affiliate-Partnerprogramm nachteilig beeinflusst werden.

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Wenn das Thema Rechtschreibung nicht gerade zu Deinen Stärken zählt, überlass die Korrektur lieber einem Plug-in wie Grammarly.

9. Stelle Dich Deinen Lesern im Rahmen einer “über mich Seite” vor

Ein weiterer Faktor für den Erfolg Deines Blogs stellt eine sogenannte “über den Autor“ Seite dar. Hierdurch erhalten Deine Leser einen Eindruck über die Person hinter den Kulissen und können sich mit Deinen Inhalten besser identifizieren. Dies gilt insbesondere bei Themen wie Wellness, Kochen oder Mode. Das Erstellen einer ausführlichen und freundlich wirkenden “über mich” Seite verleiht Deinem Blog auch eine persönliche Note und Authentizität.

Was sind die wichtigsten technischen Aspekte bei der Erstellung eines Blogs?

10. Wählen die richtige Plattform für Deine Inhalte

Bei der Suche nach einer geeigneten Plattform (Content Management System) für Deinen Blog solltest Du Dir folgende zwei Fragen stellen: Welche Art von Inhalten möchte ich veröffentlichen und wie gut schätze ich meine Fähigkeiten bei der Erstellung einer Webseite ein. Für das Bloggen und Veröffentlichen von größtenteils textbasierten Inhalten ist WordPress eine gute Wahl, da Anfänger hier auf eine Vielzahl kostenloser Themes und Plug-ins Zugriff haben.

11. Vermeide unzuverlässige Hosting-Anbieter und langsame Ladegeschwindigkeiten

Es gibt nur eine Sache, die schlimmer ist als eine langsam ladende Webseite: eine Webseite die offline bzw. gar nicht erreichbar ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen professionellen Hosting-Anbieter mit einem guten Ruf und einer nachweislich guten Performance zu wählen. Hier zahlt sich etwas Recherche im Nachhinein definitiv aus. Möglicherweise kommst Du hier um ein kostenpflichtiges Hosting-Paket nicht herum. Du kannst Dir auf der anderen Seite jedoch sicher sein, dass Deine Inhalte dafür auch jederzeit für Deine Leser erreichbar sind.

12. Richte eine mit Deinem Blog verbundene E-Mail-Adresse ein

Sobald Deine Webseite regelmäßig aufgerufen wird, steigt in der Regel auch das Bedürfnis Deiner Leser, mit Dir in Kontakt treten zu können. Von der Nutzung Deiner privaten E-Mail-Adresse solltest Du jedoch absehen, denn abgesehen von der Möglichkeit, unzählige Spam-Mails zu erhalten, solltest Du auch Deine Privatsphäre mit dem Einrichten einer separaten E-Mail-Adresse schützen. Das Ganze macht darüber hinaus auch einen wesentlich professionelleren Eindruck.

13. Entscheide Dich zwischen einer gehosteten Webseite oder Deiner eigenen Domain

Wie viel Geld möchtest Du in Dein Vorhaben investieren? Wenn Du zunächst nur austesten möchtest, ob das Betreiben eines Blog das richtige für Dich ist, kannst Du ruhig eine kostenlos gehostete Webseite als mögliche Option für Dich in Betracht ziehen. Hierbei hast Du jedoch keinen großen Spielraum in Bezug auf einen individuellen Domainnamen, sparst jedoch etwas Geld.

14. Halte das Thema Plug-ins so einfach wie möglich

Wenn Du ein CMS (Content Management System) wie WordPress ausgewählt hast, kann die große Auswahl der zur Verfügung stehenden Plug-ins gerade für Anfänger eine große Hilfe sein. Beachte jedoch, dass einige Plug-ins nicht gut miteinander interagieren. Wenn Du die Installationen von Plug-ins – zumindest zu Beginn – auf ein Minimum beschränkst, wirst Du in der Lage sein, Dein Know-how Stück für Stück aufzubauen und gehst dabei auf Nummer sicher, dass jedes Plug-in auch ordnungsgemäß funktioniert.

15. Hol mit Hilfe von Google Analytics das Beste aus Deinem Blog heraus

Ohne die richtigen Analyse-Tools kann es schwierig sein, sowohl die Performance Deines Blogs bewerten zu können als auch sich für die nächsten notwendigen Schritte zu entscheiden. Ein Monitoring Deiner Leistungsdaten mit Hilfe von Google Analytics sollte bereits zu Beginn Deines Blogs implementiert werden, um aussagekräftige Daten über das Wachstum Deines Blogs zu erhalten.

16. Behalte Deine Passwörter im Auge

Es ist schon extrem ärgerlich wenn man sich aus dem eigenen Backend ausgeschlossen hat, denn nur mit einigem Aufwand erhält man einen erneuten Zugriff. Sobald Du Deinen Blog, Google Analytics und weitere Konten eingerichtet hast, empfiehlt es sich daher den Einsatz eines Passwort Managers in Betracht zu ziehen.

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Hierdurch wird auch sichergestellt, dass Du bei Bedarf auch Zugriff auf ein Backup erhältst.

17. Schütze Deine Webseite

Die Sicherheit Deiner Webseite beschränkt sich nicht nur auf die Verwendung eines sicheren Passwortes. Denn erst durch ein regelmäßiges Backup Deines Blogs bzw. Deiner Webseite stellst Du sicher, dass Du nach Sicherheitsproblemen oder einem Datenverlust schnell wieder online ist.

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Probiere daher ein Backup Plug-in aus und speichere die Sicherungsdatei, mit deren Hilfe sich Dein Blog wieder herstellen lässt, zur sicheren Aufbewahrung cloudbasiert bei einem Anbieter wie z.B. Dropbox.

Wie Du mehr Leser für Deine Inhalte begeisterst

18. Nutze Social Media

Es ist wichtig alle Möglichkeiten, die Dir zur Verfügung stehen zu nutzen, um potenzielle Leser auf Deinen Blog aufmerksam zu machen. Nutze daher die Möglichkeiten der sozialen Medien optimal aus, insbesondere auch dann wenn Du mit einem Partnerprogramm arbeiten und mit Hilfe Deines Blogs Einnahmen erzielen möchtest. Je mehr Personen Deine Inhalte zu Gesicht bekommen, desto positiver werden sich auch Deine Einnahmen durch vermehrte Klicks auf Deine Partnerlinks entwickeln.

19. Decke wichtige SEO-Grundlagen ab

Gerade für Blogger ist es wichtig, dass ihre Inhalte im Netz einfach zu finden sind. Eine entsprechende SEO Suchmaschinenoptimierung ist dabei ein entscheidender Faktor – insbesondere dann, wenn es um gute Ranking-Platzierungen geht. Gerade für Anfänger im Bereich des Bloggens kann das Thema SEO jedoch schwer greifbar sein und schnell ein Gefühl der Überforderung hervorrufen.

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Auf ein Plug-in wie Yoast SEO zu setzen ist daher ein erster Schritt, um wichtige SEO Basics implementieren zu können.

20. Gastbeiträge veröffentlichen

Um ein besseres Gefühl dafür zu erhalten, wie Deine Inhalte wahrgenommen werden, empfiehlt es sich einen Gastbeitrag auf dem Blog eines befreundeten Bloggers zu veröffentlichen. Hierdurch erhältst Du nicht nur wichtiges Feedback, sondern auch die Möglichkeit ein breites Publikum anzusprechen.

21. Einen Newsletter integrieren

Direkt zu Beginn eine Newsletter-Funktion in Deinen Blog zu integrieren ist wesentlich effektiver, als der Versuch zu einem späteren Zeitpunkt Abonnenten zu gewinnen.

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Das Erstellen eines eigenen Newsletters ist einfacher als je zuvor, da kostenlose Dienste wie MailChimp Plug-Ins für beliebte Plattformen wie WordPress anbieten.

Erziele Einnahmen mit Deinem Blog

22. Bei einem Partnerprogramm teilnehmen

Den eigenen Blog zu monetarisieren bzw. mit den eigenen Inhalten Geld zu verdienen, ist für viele Blogger eine aufregende Erfahrung. Dieses Ziel lässt sich am einfachsten mit Hilfe des Affiliate- bzw. Partner-Marketings verwirklichen, bei dem Du passende Produkte zu den Inhalten auf Deiner Webseite empfiehlst bzw. auch entsprechende Partnerlinks in Deine Inhalte integrierst. Klickt ein Besucher Deines Blogs auf einen Deiner Partnerlinks und tätigt im Anschluss einen Kauf bei dem jeweiligen Partnerprogramm-Anbieter, erhältst Du im Gegenzug ein entsprechendes Entgelt.

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Über diesen Weg können Blogger auch durchaus höhere Einnahmen erzielen, vorausgesetzt sie entscheiden sich für den richtigen Partner. Partnerprogramm Anbieter wie Amazon sind aufgrund der großen Auswahl an zur Verfügung stehenden Produkte und frei verfügbaren Tools, Ressourcen und Bannern eine beliebte Wahl.

23. Verdiene Geld mit Display-Anzeigen

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Eine weitere einfache Möglichkeit mit Deinem Blog Geld zu verdienen, ist das Hosten von Anzeigen mit Google AdSense. Unabhängig davon, ob es sich um Header-Banner oder subtilere Grafiken handelt, kannst Du über diesen Weg von Anfang an Einnahmen erzielen.

Lege heute noch los!

Nachdem Du nun die wichtigsten Tipps erhalten hast, welche Du für einen reibungslosen Einstieg in die Welt des Bloggens benötigst, ist es an der Zeit zu starten und jetzt die erste Taste zu drücken. Tipps und weitere Ratschläge auch zu anderen Themen findest Du in unserem Wissenscenter. Also, worauf wartest Du noch? Am besten fängst Du jetzt gleich an!

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