WordPress Plug-in Leitfaden: Die top 10 Plug-ins für Blogger

Einer der Vorteile bei der Verwendung von WordPress, ist die sehr große Auswahl der zur Verfügung stehenden Plug-ins.

Plug-ins gibt es mittlerweile für zahlreiche Anforderungen rund um das Thema Bloggen. Du bist z.B auf der Suche nach einer Lösung für die Integration einer Kalenderfunktion innerhalb Deiner Webseite? Versuche es doch mit einem Plug-in. Du möchtest Produkte und Rabatte auf Deiner Webseite darstellen? Auch hierfür gibt es natürlich ein entsprechendes Plug-in. Beginnen wir jedoch mit den Grundlagen und schauen uns die 10 nützlichsten Plug-ins für jeden Blogger an.

Die top 5 der kostenlosen WordPress Plug-ins

Kostenlose Plug-in Versionen sind oftmals werbefinanziert oder verfügen in Teilen nur über eine eingeschränkte Performance bzw. über weniger Funktionen und Einstellmöglichkeiten als kostenpflichtige Premium-Versionen. Dennoch ermöglichen sie es, dem Anwender, sich kostenlos ein eigenes Bild über die Funktionen und die Einsatzmöglichkeiten des jeweiligen Plug-in zu machen. Hier kommen die nützlichsten (und „Geldbeutelschonensten“) Plug-ins für Blogger:

1. Ninja Forms – Helfe potenziellen Interessenten Dich zu kontaktieren

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Gewiss, die meisten Besucher Deiner Webseite bzw. Blogs haben ein Interesse an Deinen Inhalten und Links und weniger daran, mit Dir in Kontakt zu treten. Dennoch ist es wichtig, ein Kontaktformular auf der eigenen Website zu haben, denn potenzielle Interessenten, die vielleicht an einer Zusammenarbeit mit Dir interessiert sind, benötigen schließlich eine Möglichkeit, um mit Dir in Kontakt treten zu können. Hierzu ist ein einfaches Kontaktformular innerhalb Deiner Webseite völlig ausreichend.

Da Du mit einer großen Wahrscheinlichkeit ein Blogger und kein Programmierer bist, bietet es sich an, auf WordPress-Menü-Plug-ins und Tools zur Erstellung von Kontaktformularen wie Ninja Forms zurück zu greifen. Integriere das Plug-in im WordPress-Backend Deiner Webseite und erstelle mit wenigen Klicks benutzerfreundliche Kontaktformulare, die ohne ein Reload Deiner Webseite auskommen. Dies kann nämlich manchmal dazu führen, dass Besucher Deiner Webseite das Kontaktfeld nicht vollständig ausfüllen.

Ninja Forms ist darüber hinaus nicht nur kostenlos, sondern verfügt auch über einen hohen Sicherheitsstandard und schützt Deine Webseite vor unerwünschtem Spam. Weniger Zeit für das Löschen unnötiger E-Mails, bedeutet mehr Zeit für die Erstellung von Inhalten und das Durchführen wichtiger Updates und Optimierungen.

2. WooCommerce – Das komfortable E-Commerce Plug-in

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WooCommerce ist definitiv eine gute Wahl, wenn es darum geht, einen Online-Shop in die eigene Webseite bzw. Blog zu integrieren. Fast 94 Prozent der auf WordPress basierenden Online-Shops verwenden das WooCommerce-Plug-in. Ein genauer Blick auf dieses beliebte Plug-in ist daher empfehlenswert

Der Aufbau eines Online-Shops ist schwierig genug, aber mit vielen Besuchern aus der ganzen Welt, d.h globalen Zugriffen, müssen auch unterschiedliche Steuersysteme, Darstellungsoptionen und logistische Hürden wie der Versand berücksichtigt werden. Hier brauchst Du Dich nicht unter Druck zu setzen, installiere einfach das WooCommerce Plug-in und Du musst Dir keine Gedanken mehr über derartige Fragestellungen machen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass WooCommerce auch eine Integration für Plattformen wie Facebook und MailChimp enthält, sodass Du als Blogger wichtige Informationen zu Verkäufen oder besonderen Ereignissen und Aktionen schnell und effizient kommunizieren kannst.

3. MailChimp For WordPress – Newsletter leicht gemacht

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Das Verwalten von Newslettern kann gerade Anfängern im Bereich des Bloggen Schwierigkeiten bereiten. Es ist eine Sache, Leser zu gewinnen und diese zu ermuntern den eigenen Newsletter zu abonnieren, eine ganz andere Angelegenheit jedoch, verschiedene Mailinglisten für unterschiedliche Themengebiete oder Regionen zu verwalten.

Eine der besten und preiswertesten Lösungen ist hier das weit verbreitete MailChimp Plug-in. MailChimp wird bereits auf Millionen von WordPress-Webseiten eingesetzt und leistet treue Dienste wenn es darum geht, auf professionelle Art und Weise mit Deinen Lesern in Verbindung zu bleiben.

4. Smush Image Compression and Optimization – Schnellere Ladezeiten und eine bessere Benutzerfreundlichkeit

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Ein weiterer wichtiger Aspekt, welchen Du bei der Arbeit an Deiner Webseite berücksichtigen solltest, ist deren Verfügbarkeit und Performance. Nicht alle Deine Leser verfügen über einen schnellen Internetanschluss, oder besitzen möglicherweise einen limitierten Datentarif. Das Komprimieren von Video- und Bildinhalten ist daher wichtig um sicherstellen, dass Deine Inhalte auch entsprechend schnell geladen werden können, ohne dabei auf eine entsprechend gute Qualität Deiner Bilder verzichten zu müssen.

Wer kennt es nicht selbst, eine langsam ladende Webseite ist oft der Grund, das man den vollständigen Ladevorgang nicht abwartet und die entsprechende Webseite wieder vorzeitig verlässt. Diesem Verhalten kannst Du entgegenwirken, indem Du Deine Webseite auch für den Browser entsprechend optimierst. Hier kommt Smush ins Spiel.

Als kostenloses Plug-in erhältlich, komprimiert Smush Deine Bilder automatisch während des Uploads in die Mediathek. Du siehst direkt das Endergebnis der komprimierten Files und kannst je nach Bedarf weitere Anpassungen vornehmen. Blogger, die häufig und gerne Bilder verwenden, sollten sich das Plug-in einmal genauer ansehen.

5. Yoast – SEO ganz einfach

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SEO klingt relativ einfach, oder? Entsprechende Keywords auswählen, etwas Sorgfalt bei der Formulierung der Titel, die Beschreibungen walten lassen und fertig! Wenn es doch nur so einfach wäre!

Yoast SEO bietet nicht nur Unterstützung bei SEO Grundlagen wie der korrekten Strukturierung und Lesbarkeit Deiner Inhalte, sondern überprüft auch jede Seite einzeln. Die SEO-Seitenanalyse liefert Tipps zur Anzahl an internen und externen Links und zeigt Dir, wo und wie oft Du entsprechende Keywords verwendet hast.

Auch die Meta-Daten Deiner Inhalte lassen sich mit diesem Plug-in schnell und zielorientiert überprüfen. Sobald Du ein grünes Ampelsymbol angezeigt bekommst, ist der jeweilige Inhalt SEO technisch im grünen Bereich und die Wahrscheinlichkeit einer guten Platzierung in den Suchergebnissen einer Suchmaschine steigt.

Die Top 5 der WordPress Plug-ins im Abonnement

Wie das altbekannte Sprichwort bereits besagt, bekommt man, was man gibt. Im Falle von Plug-ins kann es sich daher lohnen, in ein Abonnement zu investieren, um den bestmöglichen Service zu erhalten. Deine Besucher (und der Traffic Deiner Webseite) werden es Dir danken.

1. EasyAzon – Monetarisiere Deine Inhalte und maximiere Deine Zeit

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Deine Inhaltsplanung kann Dir leicht das Gefühl vermitteln, nicht ausreichend Zeit für wichtige Updates oder Optimierungsmaßnahmen zur Verfügung zu haben. Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn Du zusätzlich gesponserte Inhalte erstellst oder an einem Partnerprogramm teilnimmst.

Wenn Du jedoch ein Teilnehmer des Amazon Partnerprogramm bist hast Du Glück! EasyAzon vereinfacht den Prozess der Monetarisierung Deiner Inhalte und unterstützt Dich sogar bei schwierigen Aufgaben, wie der Zuordnung von Partnerlinks bei internationalen Seitenzugriffen. Darüber hinaus bietet das Plug-in visuell ansprechende Produktboxen und es lassen sich auch weitere Popup-Produktinformationen darstellen.

Somit lässt sich sogar die Art und Weise optimieren, wie Deine Besucher Amazon Produkte über Deine Webseite beziehen. Neben der kostenlosen Plug-in Version, hält die Premium-Version viele weitere nützliche Funktionen parat, die sich positiv auf Deine Conversion auswirken können.

2. Wordfence-Security – Schützte Deine Webseite und Deine Abonnenten

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Cyber-Kriminalität ist nicht mehr nur die Handlung von schlechten 90er-Filmen, sondern auch für Blogger ein echtes alltägliches Problem geworden. Obwohl Du vielleicht der Ansicht bist, dass Dein neu gestarteter Blog zum Thema Antiquitäten bestimmt kein Ziel für einen Hackerangriff darstellt, ist Deine Mailingliste garantiert in diesen Kreisen heiß begehrt. Hacker suchen nach Schwachstellen in Deiner Webseite und ohne einen angemessenen Schutz, kann Dein WordPress Blog schnell ein attraktives Ziel für einen Angriff sein.

Während die kostenlose Version schon ein gutes Maß an Sicherheit bietet, ist die kostenpflichtige Version von WordFence Security im Abonnement ihr Geld wert. Das Plug-in schützt zuverlässig Deine Webseite und bietet eine unglaubliche Auswahl an Tools wie Viren- und Malware-Scans, Firewalls und ein proaktives E-Mail-Warnsystem, welches sich meldet, sobald verdächtige Ereignisse entdeckt werden.

3. BlogVault – Das einfache Backup

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Wer hat folgende Situation nicht schon selbst erlebt: Die Arbeit muss spätestens am nächsten Tag abgegeben werden und plötzlich stürzt der Computer ab und man muss von vorne beginnen. Stelle Dir dieses Scenario jetzt in einem viel teureren und größeren Maßstab vor.
Sollte Deine WordPress-Webseite abstürzen oder gehackt werden, verlierst Du eine Menge an Inhalt, Aufwand und vor allem Zeit. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, in ein Premium-Plug-in zu investieren, welches Deine Inhalte sichert und somit sicherstellt, dass sich Deine Daten nicht in Luft auflösen.

Natürlich gibt es in diesem Bereich auch kostenlose Plug-in-Varianten, aber Du solltest, wenn es hart auf hart kommt definitiv nicht an der falschen Stelle sparen. BlogVault bietet nicht nur eine reibungslose Sicherung Deiner Daten, sondern unterstützt auch die Wiederherstellung und Migration von Webseiten, damit Du so schnell wie möglich wieder online gehen kannst.

4. Thrive Leads – Mehr Leser erreichen

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Gerade Anfänger kann die Auswahl passender Inhalte leicht überfordern. Während das Erstellen von Newslettern und Updates für die eigenen Leser recht einfach erscheint, gibt es gute Gründe, in ein Plug-in zu investieren, welches sicher stellt, dass Deine Kommunikation auf allen Ebenen so effektiv wie möglich ist.

Bei Thrive Leads handelt es sich um eine Drag & Drop Anwendung, über die Du passende Vorlagen bzw. Templates auswählen und auch Deinen Wünschen entsprechend anpassen kannst. Gerade beim Aufbau bzw. Sammeln von Adressen für einen Newsletter bietet es sich an, verschiedene Optionen unter Zuhilfenahme des Plug-ins durchzuspielen um herauszufinden, welche Maßnahmen zu den besten Ergebnissen führen.

Mit Thrive Leads ist auch ein A/B-Test ganz ohne die Einbindung von Google Analytics eine einfache Angelegenheit. Das Plug-in hilft Dir dabei, die Art und Weise Deiner Kommunikation auf der einen Seite zu vereinfachen und auf der anderen Seite zu optimieren bis alles so läuft ,wie Du es Dir vorstellst.

5. Broken Link Checker – Halte Deine Links und das Interesse Deiner Lesers aktiv

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Der Nachteil bei der Erstellung bzw. Veröffentlichung vieler Inhalte besteht darin, dass ältere Posts manchmal schneller in Vergessenheit geraten als man denkt und dann auch in Bezug auf ihre Verlinkung nicht mehr zwingend auf einem aktuellen Stand sind. Während der Aufbau von Backlinks mit anderen Webseiten eine gute Möglichkeit zum Netzwerken ist, kann es bei Änderungen der Webseitenstruktur zu fehlerhaften Links kommen, die wiederum Deine Leser auf eine fehlerhafte Webseite leiten.

88% der Online-Konsumenten kehren nach einer schlechten Nutzererfahrung seltener zu einer entsprechenden Webseite zurück. Fehlerhafte Links können sich darüber hinaus auch negativ auf die Performance Deiner Webseite auswirken. Das Broken Link Checker Plug-in hilft Dir als nützliches Tool bei der kontinuierlichen Bewertung und Überprüfung der Links innerhalb Deiner Webseite und Du behältst einen genauen Überblick.

Welches Plug-in ist das richtige für mich?

Mit weit über 50.000 Plug-ins, die derzeit für WordPress zur Verfügung stehen, haben Blogger sprichwörtlich die Qual der Wahl, um passende Plug-ins für das eigene Vorhaben auszuwählen. Wie findet man also heraus, welches Plug-in das richtige ist? Erstens: Schaue Dir zunächst die Kundenbewertungen des entsprechenden Plug-in an. Auf WordPress gibt es nicht nur Sternebewertungen für jedes Plug-in, sondern die Benutzer haben auch die Möglichkeit ihre Erfahrungen zu schreiben und diese zu teilen.

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Zweitens: Nutze die kostenlose Testphase, die Dir bei jedem Plug-in zur Verfügung steht. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du ein entsprechendes Plug-in auf Deiner Webseite auch wirklich einsetzen kannst, teste es aus und investiere nur dann, wenn es für Dich wichtige Funktionen beinhaltet, die kostenlose Alternativen nicht zu bieten haben.

Zu guter letzt sieh Dir die Anzahl der aktiven Installationen des jeweiligen Plug-in an. Wie auch bei der Auswahl eines Restaurants, sind viele Gäste in der Regel ein guter Indikator für die angebotene Qualität. Je mehr aktive Benutzer ein Plug-in hat, desto besser.

Jetzt ist es an der Zeit, Dich nach passenden WordPress Plug-ins selbst umzusehen.

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