Checkliste für Affiliates – 10 SEO Maßnahmen für die Suchmaschinenoptimierung

Beim ersten Erstellen einer neue Affiliate Webseite geht es mitunter noch etwas chaotisch zu. Besonders als Anfänger kann es Dich viel Zeit kosten sich mit der Technik auseinanderzusetzen und gute Inhalte zu schaffen. Trotzdem solltest Du niemals vergessen, dass es für eine erfolgreiche Affiliate Webseite enorm wichtig ist möglichst viele Besucher zu bekommen. Und diese kommen bei den meisten Webseiten zum größten Teil über Suchmaschinen wie Google. Früher oder später wird also jeder Webseitenbetreiber mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung, auch SEO genannt, konfrontiert.

Das Thema ist sehr umfangreich, nicht umsonst gibt es Agenturen die ausschließlich mit der Suchmaschinenoptimierung ihr Geld verdienen. Dieser Artikel wird dir deshalb nicht alles rund um das Thema SEO erklären können, dir aber Punkt für Punkt die wichtigsten Maßnahmen aufzeigen die auch für jeden Einsteiger leicht umsetzbar sind. Denn für Suchmaschinen sind nicht nur gute Inhalte wichtig, sondern auch die Art wie sie strukturiert und präsentiert werden.

Die meisten Maßnahmen können auch noch nachträglich durchgeführt werden. Zum Beispiel dann, wenn Deine Webseite schon länger Online ist, hochwertige Inhalte bietet aber trotzdem nicht die gewünschten Rankins erzielt.

Übrigens: Fast alle folgenden Maßnahmen in der Checkliste helfen nicht nur gute Rankings in Suchmaschinen zu erzielen – Sie können ebenso die Nutzererfahrung Deiner Webseite verbessern. Dadurch steigt die Verweilzeit der Besucher, was sich wiederum gut auf die Rankings auswirkt. Die Wichtigkeit von SEO ist also nicht zu unterschätzen.

1. Struktur & Navigation

Eine saubere und logisch aufgebaute Hauptnavigation hilft den Crawlern der Suchmaschinen Deine Webseite möglichst einfach und ganzheitlich zu erfassen. Wenn Du viele Artikel auf Deiner Webseite hast, kannst Du in WordPress und anderen Content Management Systemen mit Kategorien und Tags arbeiten um diese zu strukturieren. Es kann ebenso Sinn machen neben der Hauptnavigation eine weitere Navigation zu erstellen, die dann beispielsweise in der Sidebar platziert wird.

Ebenso hilft eine Brotkrümelnavigation (auch Breadcrumb Navigation genannt) den Crawlern sich auf Deiner Webseite zurecht zu finden und den Zusammenhang der einzelnen Unterseiten zu verstehen. Wenn Dein installiertes Theme von Haus aus keine Brotkrümelnavigation mitbringt, kannst Du sie in WordPress mit Plug-ins wie Yoast SEO oder Breadcrumb NavXT nachrüsten.

Bei Artikeln und Seiten mit viel Text ist es sinnvoll Inhaltsverzeichnisse zu integrieren. Diese können ebenso mit Plug-ins erstellt werden. Nutze hierfür beispielsweise Table of Content Plus oder Easy Table of Contents.

2. Keywords, Variationen und Synonyme an unterschiedlichen Stellen Deiner Inhalte

Nutze das Keyword für das Deine Unterseite in Suchmaschinen gefunden werden soll in unterschiedlichen Variationen. Verwende ebenso Synonyme des Keywords. Das Keyword und dessen Synonyme und Variationen sollte außerdem an unterschiedlichen Stellen Deiner Inhalte wie im Text, in Überschriften und Listen eingebaut werden.

Bedenke hierbei, dass Du es nicht übertreiben solltest. Bewahre Dir Deinen eigenen und natürlichen Schreibstil. Im Gegensatz zur Platzierung des Keywords in den Inhalten, spielt die reine Keyworddichte keine Rolle mehr für gute Platzierungen in Suchmaschinen.

3. Sprechende URLs

Das Keyword für welches Deine Unterseite gefunden werden soll, sollte auch in der URL der Unterseite enthalten sein. So hilfst Du den Suchmaschinen zu verstehen um was es auf der Unterseite geht. Bei Content Management Systemen wie WordPress hast Du die Möglichkeit für jede neue Seite und jeden Artikel einen individuellen Permalink festzulegen.

Mache hiervon also unbedingt Gebrauch. Achtung: Dies ist eine Maßnahme die Du im Nachhinein nicht mehr ändern solltest, sondern im Idealfall von Anfang an berücksichtigst. Die URL wird außerdem in den Suchergebnissen der Suchmaschinen angezeigt.

Enthält sie das vom Suchenden eingegebene Keyword, wir dies fett gedruckt dargestellt. Dies erhöht die Chance, dass der Suchende auch auf das Suchergebnis klickt und so zu Deiner Webseite gelangt.

4. Überschriften

Nutze Überschriften um Deine Artikel und Seiten zu strukturieren und arbeite mit unterschiedlichen Überschrifttypen wie H1, H2, H3 etc. Achte hierbei immer auf eine logische Reihenfolge der Überschriften. Nutze zum Beispiel niemals eine H3 Überschrift direkt unter einer H1 Überschrift.

Dazwischen sollte immer eine H2 Überschrift platziert werden. Die erste Überschrift auf jeder Unterseite sollte außerdem immer eine H1 sein. Dies zeigt dem Crawler der Suchmaschine um welches Thema es auf der Unterseite geht.

Nutze Überschriften niemals dafür um Elemente wie die Navigation, die Sidebar oder den Footer Deiner Webseite zu benennen oder zu markieren. Dies verwirrt den Crawler der Suchmaschine, da er versucht die wichtigen Inhalte auf Deiner Seite zu erkennen und zu bewerten.

5. Bilder: Maße, Dateigröße, Dateinamen und Alternativtext

Klar, Du solltest Deine Texte mit Bildern anreichern um die Webseite ansehnlicher zu gestalten und/oder einen größeren Mehrwert für Deine Besucher zu schaffen. Bevor Du ein Bild hochlädst solltest Du jedoch bedenken, dass dies Daten sind die bei jedem Aufrufen der Seite geladen werden müssen.

Achte also zunächst darauf, die Bilder von den Maßen her nur so groß zu gestalten wie sie auf der Webseite auch benötigt werden. Ebenso solltest Du versuchen die Dateigröße so klein wie möglich zu halten, ohne dass die Bilder zu starke Qualitätsverluste erleiden. Hast Du keine Profi Fotosoftware wie Adobe Photoshop ist dies nicht weiter schlimm.

Die Software Gimp erledigt beide oben genannten Aufgaben sehr souverän und ist komplett kostenlos. Alternativ dazu kannst Du kostenlose Onlineservices wie befunky.com nutzen um Deine Bilder für den Einsatz im Web zu optimieren. Die Bilder sollten in einem komprimierten Dateiformat gespeichert werden. Das JPEG Format (.jpg) ist hierbei meist die beste Wahl.

Achte beim Speichern der Bilder darauf, dass Du ihm einen sinnvollen und aussagekräftigen Dateinamen gibst. Der Dateiname enthält im Idealfall auch noch das Keyword der Unterseite, in die das Bild eingefügt wird. Geht es auf Deiner Unterseite beispielsweise um Kaffeetassen und Dein Bild zeigt eine Kaffeetasse mit Hundemotiv nenne Dein Bild „kaffetasse-hundemotiv.jpg“.

Vergebe nach dem Hochladen einen ebenso aussagekräftigen Alternativtext für Dein Bild. Um bei unserem Beispiel zu bleiben könntest Du hier dann den Alternativtext „Kaffeetasse mit Hundebild“ vergeben. Sowohl Dateiname als auch Alternativtext werden von den Crawlern der Suchmaschinen erkannt und unterstreichen so das jeweilige Thema der Unterseite.

6. Ladezeiten & Caching

Suchmaschinen Crawler haben keine Zeit, denn Deine Webseite ist nicht die Einzige im Internet die erfasst werden will. Deshalb mögen Sie, genau wie Benutzer, schnell ladende Webseiten. Neben der Datenmenge (siehe auch Punkt 5) ist die Ladezeit Deiner Webseite besonders vom Hoster und dem verwendeten Theme abhängig.

Gravierende Probleme bei den Ladezeiten sind natürlich bei dem Besuchen der Webseite spürbar. Noch besser ist es allerdings sich diese in Zahlen ausdrücken zu lassen. Hierfür kannst Du Tools wie Google PageSpeed Insights oder webpagetest.org nutzen.

Das Nutzen von Caching hilft Dir dabei, die Probleme mit einer langsam ladenden Webseite zu beseitigen oder zumindest zu verbessern. Für WordPress gibt es hierbei natürlich Plug-ins mit denen Du ein Caching umsetzen kannst. Nutze hierfür zum Beispiel WP Super Cache, W3 total Cache oder WP Rocket.

7. Interne Verlinkungen

Viele Inhalte auf Deiner Webseite werden in irgendeiner Art und Weise bestimmte Zusammenhänge aufweisen. Dies solltest Du auch den Suchmaschinen Crawlern deutlich machen. Nutze deshalb interne Verlinkungen und verknüpfe Deine Unterseiten miteinander wenn es Sinn ergibt. So werden Suchmaschinen die Struktur Deiner Webseite noch schneller und besser verstehen können.

Hierbei ist es wichtig, dass Du immer mit dem gleichen oder einem nah verwandten Keyword als Linktext zu einer Unterseite linkst. Nehmen wir hier wieder das Beispiel mit Deiner Seite über Kaffeetassen. Du kannst diese Seite intern beispielsweise mit dem Linktext „Kaffeetasse“, „Kaffeetassen“ oder auch „Tassen für Kaffee“ verlinken. Einen Linktext wie „Kaffeemaschine“ oder „Kaffeemühle“ solltest Du wiederum nicht verwenden, denn hierdurch wird der Crawler der Suchmaschine verwirrt.

Ein gutes Beispiel für perfekte interne Verlinkung ist wikipedia.org. Schau dir die interne Verlinkung der einzelnen Artikel untereinander an und nehme sie als Vorbild für Deine eigene Webseite.

8. Externe Links

Viele Webseitenbetreiber haben Angst davor externe Links zu setzen. Die ist jedoch unbegründet, denn wenn externe Links Deinen Besuchern sinnvolle, weiterführende Informationen bieten werden Diese Links von Suchmaschinen positiv bewertet. Um mit einem Klick auf den Link den Besucher nicht zu verlieren, kannst Du externe Links im neuen Tab öffnen lassen.

Wenn der Besucher dann auf den Link klickt, wird die verlinkte Seite in einem neuen Browser Tab geöffnet und der Besucher bleibt weiterhin auf Deiner eigenen Seite. Auch in externen Verlinkungen kann wikipedia.org als gutes Vorbild für Deine eigene Seite genannt werden. Hier finden Sich in am Ende jedes Artikels Einzelnachweise mit externen Links zu den sich im Artikel befindlichen Informationen.

9. Meta Title & Meta Description

Für jede Seite und jeden Artikel auf Deiner Webseite kannst und solltest Du einen Meta Title und eine Meta Description definieren. Diese werden dann in den Suchergebnissen der Suchmaschinen angezeigt. Unabhängig vom Ranking der jeweiligen Unterseite, geben Diese Informationen den Nutzern eine Art Vorschau auf Die Seite die hinter dem Suchergebnis steckt.

Der Meta Title wird in jedem Google Suchergebnis ganz oben und in blauer Farbe angezeigt. Er ist auf eine Zeichenlänge von 50-60 Pixel begrenzt. Längere Title werden automatisch von der Suchmaschine gekürzt.

Unter dem Title enthält jedes Suchergebnis die grün gefärbte URL und wiederum darunter wird die Meta Description angezeigt. Diese ist auf zirka 156 Zeichen limitiert und wird bei Bedarf ebenso von Google automatisch gekürzt. Technisch gesehen beruht die Limitierung in der Länge von Meta Title und Meta Description übrigens auf Pixeln und nicht auf Zeichen, aber damit wollen wir uns an dieser Stelle nicht näher auseinandersetzen.

In WordPress kannst Du Plug-ins nutzen um die Meta Informationen für jede einzelne Unterseite individuell festzulegen. Nutze hierfür zum Beispiel WP Meta SEO oder Yoast SEO. Diese Plug-ins zeigen dir außerdem, wie Dein Artikel oder Deine Seite in den Google Suchergebnissen dargestellt wird.

Achte beim Formulieren von Meta Title und Meta Description darauf, Sie so zu gestalten, dass sie zum Klicken anregen. Mache jedoch keine Versprechungen die auf der Zielseite nicht gehalten werden. Denn dann verlässt der Suchende Deine Webseite höchstwahrscheinlich nach kurzer Zeit wieder und dies wirkt sich wiederum negativ auf die Platzierung in den Suchergebnissen aus.

10. Google Analytics & Google Search Console einrichte & Sitemap einreichen

Um die wichtigen Kennzahlen Deiner Webseite messen und auswerten zu können, solltest Du eine Analysesoftware nutzen. Hierfür eignen sich die von Google entwickelten und kostenlosen Dienste Google Analytics und Google Search Console (früher Google Webmaster Tools).

Um die Dienste nutzen zu können, benötigst Du einen Google Account mit dem Du Dich bei Google Analytics anmeldest. Hier erstellst Du Dir einen Tracking Code, den Du dann in den Header Deiner Webseite einbindest. Wie dies genau funktioniert kannst Du hier nachlesen.

Nachdem Du Google Analytics in Deine Webseite eingebunden hast, kannst Du Dich mit Deinem Google Konto an der Search Console anmelden und Deine Webseite hinzufügen. Um Die Webseite dort zu verifizieren, kannst Du dann wiederum Dein Google Analytics Konto nutzen. Weitere Informationen zum Einrichten der Search Console gibt es hier.

Nach der Einrichtung der Search Console solltest Du dort eine Sitemap Deiner Webseite einreichen. Dies ist eine Art „Landkarte für Deine Webseite und sie hilft Google dabei, die Struktur die Inhalte Webseite besser erfassen zu können. Um eine Sitemap zu erstellen kannst Du Plugins wie Yoast SEO oder Google XML Siteamps verwenden.

Wie Du Deine Webseite von der Masse der Konkurrenten abheben kannst um regelmäßige Umsätze zu generieren erfährst du hier!

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