Technische Grundlagen

Grundlegende Einstellungen in Wordpress

Martin Trauzold
Zuletzt aktualisiert Juni 3, 20167 Min. Lesezeit

Nachdem Du im letzten Artikel erfolgreich WordPress installiert hast, möchte ich Dir im folgenden Artikel grundlegende Einstellungen aufzeigen, da es Sinn macht, diese nicht auf der sogenannten “Werkseinstellung” zu belassen.WordPress bietet grundsätzlich eine große Anzahl an Einstellungsmöglichkeiten, wobei nicht alles bereits am Anfang konfiguriert sein muss, da man diese Einstellungen auch von Zeit zu Zeit vornehmen kann.

Im Folgenden gehe ich die wichtigsten Einstellungen Schritt für Schritt mit Dir durch. Im WordPress Backend klickst Du hierzu als aller erstes auf den Navigationspunkt “Einstellungen”.

Allgemein

Zunächst bekommst Du das “Allgemein” Untermenü zu Gesicht, in dem Du grundlegende
Blogeinstellungen vornehmen kannst.

Hier gibst Du als erstes Deinen Blogtitel und den Untertitel des Blogs an.

Blogtitel sowie auch der Untertitel des Blogs werden später von den meisten Themes übernommen und im Header des jeweiligen Themes dargestellt.

Unter den Einstellungen des Untertitels folgen die beiden Punkte WordPress-Adresse (URL) und Website-Adresse (URL).

Im Normalfall bekommst Du hier beide URLs gleich angezeigt, was auch generell so sein sollte. Falls Du aber beabsichtigst eine separate Startseite zu wählen, auf der noch nicht der Blog zu sehen ist, kannst Du hier eine alternative Adresse eingeben. Also am Besten zunächst alles so belassen wie es ist.

Das Kästchen darunter, welches den Punkt Mitgliedschaft beinhaltet lässt Du am Besten leer. Solltest Du beabsichtigen, das Häkchen zu aktivieren, kannst Du Usern eine Anmeldung zu bestimmten Inhalten auf Deiner Seite gewähren, also einen sog. Mitgliederbereich. Bei den meisten Blogs macht dies aus meiner Sicht aber keinen oder nur wenig Sinn.

Als letzter Punkt auf der allgemeinen Seite der Einstellungen folgt noch die Einstellungsmöglichkeit der Zeitzone, welche aber meistens und solange Du bei einem deutschen Anbieter bist, richtig eingestellt sein sollte. Je nach Bedarf kannst Du aber auch hier eingreifen und eine andere Einstellung vornehmen.

Schreiben

Als nächster Einstellungspunkt unter “Allgemein” in der WordPress Navigationsleiste betrachten wir gemeinsam den Einstellungsbereich “Schreiben”, der die Grundeinstellungen zum Verfassen von Artikeln für Deinen Blog beinhaltet.

Im oberen Teil unter “Formatierung” kannst Du einstellen, ob Emoticons graphisch umgewandelt werden sollen.

Als interessante Einstellmöglichkeit ist an dieser Stelle die “Standardkategorie für Beiträge” zu nennen. Hast Du hier eine Kategorie ausgewählt, so wird ein neuer Blogbeitrag automatisch in die Kategorie gepostet, ohne dass Du jedes mal extra ein Häkchen dafür setzen musst. Solltest Du also alle Texte nur für eine Kategorie erstellen, was in der Praxis eigentlich nicht vorkommt, so bräuchtest Du nach der Erstellung Deines Blogbeitrages keine Kategorie mehr auswählen.

Im nächsten Feld unter dem Punkt “Mailserver” kannst Du Einstellungen für das Veröffentlichen von Artikeln via Mail vornehmen.

Lesen

In der Kategorie Lesen geht es um Einstellungen, die Du für die Startseite festlegen kannst.

Hier kannst Du für Dich festlegen, ob Dein letzter veröffentlichter Blog Artikel auf der Startseite Deines Blogs angezeigt werden soll oder auf einer statischen und nicht dynamischen Internetseite.

Bei einem Blog ist es in der Regel üblich, dass Dein letzter Blog Beitrag auf der Startseite zu sehen ist, deshalb ist auch hier in unserem Beispiel das Häkchen bereits gesetzt.

Im nächsten Punkt kannst Du genau festlegen, wie viele Artikel auf den Kategorieseiten, auf der Startseite und im Archiv insgesamt angezeigt werden sollen. Empfehlenswert ist hier eine Einstellung von 6-8 Artikeln pro Seite, da Du ansonsten einen zu langen Webseitenaufbau haben wirst.

Bei “Zeige im Newsfeed” (auch RSS-Feed genannt) kannst Du einstellen, ob nur ein Ausschnitt oder ein ganzer Text angezeigt werden soll.

Diskussions-Einstellungen

Im nächsten Menüpunkt “Diskussions-Einstellungen” dreht sich alles um die Kommentarfunktion in Deinem Blog. Kommentare sind gerade für Blogs eine sehr wichtige Schnittstelle zwischen dem Leser, Dir und Deinen veröffentlichten Inhalten. Da die Kommentarfunktion eines Blogs auch häufig für Spamkommentare missbraucht wird, kannst Du hier alle nötigen Einstellungen vornehmen, um unnütze Kommentare gleich von Beginn an zu verhindern.

Im Menüpunkt “Standardeinstellungen für Beiträge” kannst Du Einstellungen für “Ping- und Trackbacks” setzen, welche Benachrichtigungen von anderen Blogs zulassen, die Du selber in einem Artikel verlinken kannst.

Im darauf folgenden Punkt kannst Du Dich entscheiden, ob Du für Deinen Blog auch die Trackback-Funktion von anderen Blogs zulässt. Ich persönlich lasse in der Regel hier beide Felder aktiviert.

Der nächste Punkt erlaubt Deinen Besuchern, Artikel zu kommentieren, was Du auf jeden Fall zulassen solltest. Hierüber erhältst Du wichtiges Feedback und kannst mit Deinen Lesern in eine Interaktion treten.

In den folgenden Punkten kannst Du nun genau festlegen, ob der Besucher, welcher einen Artikel Deines Blogs kommentieren möchte, auch seine E-mail Adresse und/ oder Namen in ein Eingabefeld eintragen muss.

Du kannst Dich darüber hinaus auch informieren lassen, wenn ein Kommentar geschrieben wurde bzw. zur Moderation bereit steht. Somit kannst Du hier selbst entscheiden, welchen Kommentar Du auch aus Spamsicht zulassen möchtest.

Medien

In der Rubrik “Medien” kannst Du Einstellungen bezüglich der von Dir hochgeladenen Bilder und Medieninhalte vornehmen.

In der Regel verändere ich hier nichts, da hier alle Einstellungen standardmäßig richtig gesetzt sind.

Permalinks

Hier wird festgelegt, wie die URLs Deines Blogs aussehen soll. Das Beispiel zeigt die URLs meines Blogs aquarium-perfekt.de.

Fazit

Unter “Einstellungen” kannst Du erste nützliche Anpassungen vornehmen, die Deinem Blog helfen, an Performance zu gewinnen. Vor allem die Punkte “Lesen” und “Diskussion” beinhalten nützliche Funktionen, die Du auf jeden Fall richtig einstellen und beachten solltest.

Im nächsten Artikel beschäftigen wir uns dann mit der Auswahl eines Themes für Deinen Blog.