Passives Online-Einkommen: Wie kann man mit dem Bloggen Geld verdienen?

Regelmäßig Geld zu verdienen, ohne dabei auf Vollzeit zur Arbeit gehen zu müssen, klingt wie ein Traum. Mit der stetig steigenden Popularität des E-Commerce ist die Schaffung eines beständigen Online-Einkommens jedoch in greifbarer Nähe.

Was bedeutet passives Einkommen?

Ein passives Einkommen bezeichnet genau das, wonach es sich anhört: Anstatt Deine Zeit aktiv im Gegenzug einer Vergütung einzubringen, ist Deine Einnahmequelle nicht mehr proportional zu einer festgelegten Zeitspanne aktiver Arbeitsleistung, wie beispielsweise eines Arbeitstages im Büro. Stattdessen kannst Du einen Blog eröffnen oder in Aktien investieren und Dich sozusagen zurücklehnen, während Deine Einnahmen von selbst, also ohne Dein ständiges aktives zutun generiert werden. Dein erster Gedanke ist jetzt bestimmt „wo soll ich unterschreiben“, richtig? Nun, bevor Du etwas unternimmst, solltest Du unbedingt herausfinden, welches passive Einkommensmodell für Dich geeignet ist.

Welche Möglichkeiten eines passiven Einkommens habe ich?

Es gibt eine große Auswahl an möglichen Optionen für alle diejenigen, die einen Einstieg in eine passive Generierung von Einkommen suchen, aber es ist wichtig vorab zu überlegen, welche Fähigkeiten man selbst mit einbringen kann. Du bist z.B. ein leidenschaftlicher Fotograph oder hast ein Gespür für ansprechendes Design? Dann könntest Du ein passives Einkommen aus dem Verkauf von Stockfotos oder Grafikvorlagen erzielen. Auch könnte für Dich vielleicht die Eröffnung eines eigenen Shops auf einer kreativen Plattform wie Etsy genau das Richtige sein.

Einer der beliebtesten und am leichtesten zugänglichen Wege ist darüber hinaus die Tätigkeit des Bloggens. Indem Du eine Thematik in einer passenden Nische wählst in der Du Dich auskennst, kannst Du Inhalte zu einem Thema produzieren, über das du sowieso gerne sprichst, und dabei ein Einkommen erzielen.

Mit einem einfachen Dein Budget schonenden Einrichtungsprozess, der über Blog-Plattformen wie WordPress verfügbar ist, ist es einfacher denn je, eine Online-Präsenz aufzubauen. Darüber hinaus haben über WordPress gehostete Blogs über 400 Millionen Besucher pro Monat, was wiederum definitiv für diese Vorgehensweise spricht.

Was sind die Vorteile des Bloggens?

Warum solltest Du Dich also neben den anderen passiven Einkommensmöglichkeiten gerade für das Bloggen entscheiden? Wie bereits erwähnt, ist es relativ einfach im Bereich des Bloggens Fuß zu fassen, was jedoch leider auch bedeutet, dass Du nicht der einzige auf dem schnell wachsenden Markt des Bloggens bist und daher auch mit Konkurrenz rechnen musst. Dennoch bietet das Erstellen eines eigenen Blogs einige klare Vorteile:

  • Rund um die Uhr Einnahmen erzielen: 50 % der Blogger geben an, dass ihr Hauptproblem Zeitmangel ist. Wenn Du es schaffst, Dich einem globalen Publikum aus verschiedensten Zeitzonen anzunähern, kannst Du buchstäblich Geld verdienen und Deinen Blog monetarisieren, während Du schläfst. Was ist passiver als das? Wenn Du Deine Strategie der Suchmaschinenoptimierung gut planst und mit Diensten wie Google Ads arbeitest, kannst Du die Suchmaschinen die Arbeit für Dich erledigen lassen und Deine Zielgruppe mit minimalem Aufwand ansprechen.
  • Baue Vertrauen zu Deinem Zielgruppe auf: Indem Du eine konsistente, informative Inhaltsquelle anbietest, hast Du die Möglichkeit, eine Form der Verbundenheit mit Deinen Lesern zu erzeugen. Sofern nicht schlecht strukturiert, sind Blogs darüber hinaus in der Regel nicht allzu kommerziell. Tatsächlich liegt der Grund für das Funktionieren von Konzepten wie Affiliate-Marketing darin, dass zwischen den Lesern und einem Blogger ein gewisses Maß an Vertrauen besteht. Wem sein Ruf als Blogger und damit auch sein Kapital am Herzen liegt, wird nämlich in der Regel als Blogger nicht einfach irgendeinen alten Service oder ein altes Produkt unterstützen. Aus diesem Grund klicken Leser auch auf Deine Partnerlinks und nehmen Deine Empfehlungen ernst.
  • Festige Deine digitale Identität: Wenn Du das Bloggen als Sprungbrett für andere Einnahmen nutzen möchtest, ist die Erstellung ansprechender und qualitativ hochwertiger Inhalte von größter Bedeutung. Mit einem potenziell betrachtet unbegrenzten Publikumswachstum und einer Online-Präsenz, die Du vollständig unter Kontrolle hast, ist Dein Blog eine großartige Möglichkeit, Dich zu vernetzen und populär genug zu werden, um finanzielle Vorteile zu erzielen. Die Beauty-Bloggerin Kristina Bazan konnte sich trotz der Tatsache, dass es sich trotz hoher Konkurrenz in der Thematik ein Alleinstellungsmerkmal erarbeiten und so gut profilieren, dass sich ihre Online-Präsenz in eine lukrative echte Zusammenarbeit mit L’Oreal verwandelte.

Dies sind nur drei der vielen Vorteile des Bloggens. Da der E-Commerce und auch die Popularität von Blogs zunimmt, wird es jeden Tag mehr Gründe geben, sich für das Bloggen als passives Einkommen zu entscheiden. Als Nächstes solltest Du Dir überlegen, wie Du Deinen Blog vermarkten möchtest und welche Schritte Du unternehmen solltest, um erste Einnahmen zu erzielen.

Wie Du mit dem Bloggen Geld verdienen kannst

Während Du ein Brainstorming für Deinen Blog durchführst, ist es wichtig, ein Thema zu finden, das Dich wirklich interessiert, da Du in Zukunft eine Menge an Inhalten zu dieser Thematik erstellen wirst. Wenn Du z.B über Computerspiele schreibst und seit Deiner Jugend keine mehr gespielt hast, wird sich das Schreiben und Erstellen von Inhalten zu diesem Thema wie eine lästige Pflicht anfühlen und möglicherweise verlierst Du sogar völlig den Ansporn. Hier ist die gute Nachricht: Je spezifischer Dein Interesse ist, desto besser, denn im Internet sind eine Menge an Blogs zu finden, sodass Du Dich von der Masse abheben kannst, wenn Du mit einem klar umrissenen Thema an die Sache herangehst.

Sobald Du eine Anhängerschaft aufgebaut hast, kannst Du nicht nur Deine kreativen Inhalte, sondern auch integrierte Werbeanzeigen wie Banner Pop-ups zu Geld machen. Dies wird allgemein als Affiliate-Marketing oder auch Partner-Marketing bezeichnet und bedeutet im Wesentlichen, dass Du deine Leser auf bestimmte Produkte aufmerksam machst und anschließend einen bestimmten Betrag als Provision erhältst.

Dieser Betrag kann variieren und auch vom Verkaufserfolg abhängen. Darüber hinaus kann eine treue Fangemeinde zu einer erfolgreichen Mailingliste beitragen. Indem Du regelmäßig mit Abonnenten kommunizierst, kannst du eine enge Beziehung aufbauen, über welche du Empfehlungen für bestimmte Produkte und Dienstleistungen abgeben kannst.

5 Möglichkeiten mit dem Bloggen Geld zu verdienen

  1. Partner-Marketing: Wie bereits erwähnt, ist Affiliate- bzw. Partner-Marketing eine großartige Möglichkeit, Deine Inhalte und deine Online-Präsenz zu monetarisieren. Durch die Teilnahme an einem Partnerprogramm kannst Du zum Einstieg ganz einfach feststellen, welche Produkte für eine Bewerbung auf  Deiner Webseite am sinnvollsten sind und wie Du diese am besten mit Deinen Inhalten hervorheben kannst. Zum Beispiel bietet das Amazon Partnerprogramm  viele Möglichkeiten für Blogger, ihre jeweilige Zielgruppe auf eine beliebige Amazon Shopseite zu leiten und stellt sogar HTML-Code und einfach zu bedienende Tools für das Embeding zur Verfügung, sodass Du ganz einfach das jeweilige Produkt in Deine Wenbseite bzw. Blog integrieren kannst.
    Tools wie SiteStripe erscheinen nach dem Anmelden auf der Amazon Shopseite automatisch im oberen Seitenbereich und Du kannst mit wenigen Klicks einen Partnerlink für jedes beliebige, auf der Amazon Shopseite erhältliche Produkt erstellen und einfügen.
  2. Produkte oder Dienstleistungen: Anstatt mit einer etablierten Plattform wie Etsy oder iStock zu arbeiten, kann Dein Blog als solcher auch als ein Online-Shop fungieren. Dies wird nicht nur durch intuitive WordPress-Plug-ins wie WooCommerce erleichtert, sondern bedeutet auch, dass Du keine Provision an einen Drittanbieter zahlen musst. Darüber hinaus hast Du mehr Entscheidungsfreiheit bei der Vermarktung Deiner Produkte und Waren – bis hin zu den Textbeschreibungen und Bildern.
  3. eBooks oder Lehrinhalte: Wenn Du Dich selbst als Experte für Dein Thema betrachtest, lohnt es sich möglicherweise, Dein Wissen über einen kostenpflichtigen Service an Deine Zielgruppe weiterzugeben. Wenn Du als Beispiel ein eBook erstellst, hast Du die Möglichkeit, es über den Kindle-Service von Amazon zu verkaufen und über diesen Weg möglicherweise ein noch größeres Publikum als Dein bestehendes zu erreichen. Gleiches gilt für Lehrinhalte wie E-Kurse. Indem Du regelmäßig informative Inhalte erstellst, wirst Du zu einer vertrauenswürdigen Quelle für Deine Leser, die mit größerer Wahrscheinlichkeit nicht nur in Deine kostenpflichtigen Inhalte investieren, sondern auch auf einen Deiner Partnerlinks für ein von Dir beworbenes Produkt klicken.
  4. Beratungsservice: Wenn Du Dich als verlässliche Informationsquelle für das Thema Deines Blogs etabliert hast, kannst Du deine Leistungen auch als Berater anbieten. Unternehmen beziehen neue Ideen regelmäßig aus externen Quellen und Blogger sind heutzutage eine beliebte Option um an neue Ideen zu gelangen. Du benötigst dabei nicht einmal einen speziellen Abschluss. Der Erfolg Deines eigenen Blogs ist Deine Qualifizierung und ein Beweis dafür, dass Du weißt, wovon Du sprichst, und dass Du wertvolle Ratschläge zu einem bestimmten Thema geben kannst.
  5. Starte einen Newsletter: Ein Newsletter ist besonders für Blogger zu empfehlen, die über aktuelle oder sich ändernde Themen schreiben. Blogs aus den Bereichen Technologie oder Finanzen eignen sich hier beispielsweise gut für den Start eines abonnementbasierten Newsletters, mit dem wöchentliche Updates versendet werden können. So wird nicht nur die jeweilige Zielgruppe über Neuigkeiten informiert, sondern es können auch Produkte und Dienstleistungen hervorgehoben bzw. beworben werden. Ramit Sethi von „I Will Teach You To Be Rich“ empfiehlt, den kreativen Inhalt auf etwa 80% und den kommerziellen Inhalt auf 20% zu halten, damit sich Deine Leser nicht überrumpelt fühlen und aktiv bei der Sache bleiben.

Die Wahl Deines Weges (oder Deiner Wege) wie Du mit Deinem Blog ein passives Einkommen erzielen kannst, richtet sich nach der Thematik Deines Blogs. Bei einigen Blogs bieten sich natürlich eher Optionen wie Partner-Marketing an als bei anderen Themen. Zum Beispiel ist es für einen Blogger, der sich auf Schönheitsprodukte konzentriert, vergleichsweise einfach, mit Hilfe eines Programms wie dem Amazon Partnerprogramm Partnerlinks zu erstellen und passende Produkte zu bewerben. Unabhängig davon, welchen Weg Du einschlägst, denke immer daran, ein Gleichgewicht zu wahren, da Du ein Blogger und kein Verkäufer sein möchtest.

Fazit

Der einfachste Weg, ein passives Einkommen zu erzielen, ist das Einrichten eines Blogs mit WordPress. Als kostengünstige und benutzerfreundliche Plattform ist WordPress ideal, um zu testen, wie Du mit einem Blog zurechtkommst, ohne große finanzielle Verpflichtungen einzugehen. Nachdem Du ein Thema für Dich gefunden und mit der Erstellung von Inhalten begonnen hast,solltest Du als Nächstes entscheiden, wie Du Einnahmen erzielen möchtest. Ob Affiliate-Marketing bzw. Partner-Marketing mit einem etablierten Partner wie dem Amazon Partnerprogramm und/oder mit Werbeanzeigen und Bannern, Du befindest Dich jetzt auf dem Weg, ein passives Einkommen zu erzielen.

Fragst Du Dich, wie Du ein passendes Thema für Deinen Blog findest, oder wie Du die ersten Besucher auf Deinen Blog aufmerksam machst? Weitere Informationen findest du hier.

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