Affiliate-Marketing für Blogger: Der ultimative Leitfaden

Blogs sind ein hilfreiches Sprungbrett, um im Bereich des Affiliate- bzw. Partner-Marketing Fuß zu fassen und bieten darüber hinaus Potenzial für gute, organisch generierte Suchmaschinen-Rankings.

Blogger haben im Allgemeinen bereits einige Follower bzw. eine Community, welche der Meinung des Bloggers vertrauen, wenn dieser ein Produkt oder eine Dienstleistung empfiehlt.

Daher klicken die Leser des Blogs auch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auf entsprechende Links, die zu Webseiten führen, auf denen Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden. Für Blogger stellt dieser Weg eine einfache und effektive Möglichkeit dar, ihre Inhalte auf der Basis von Verkaufsprovisionen oder über weitergeleiteten Traffic auf die Webseiten des Kunden zu monetarisieren.

Im folgenden Artikel erläutern wir Dir, warum das Affiliate-Marketing für Dich und Deinen Blog bzw. Dein Social-Media-Business genau der richtige Weg ist.

Das Wichtigste zuerst: Was ist Affiliate-Marketing?

Der Mehrwert von Affiliate- bzw. Partner-Marketing besteht darin, einem Publikum bestimmte Produkte oder Dienstleistungen zu empfehlen, über diesen Weg Verkäufe zu generieren und für jede Transaktion eine Provision zu erhalten. An dem gerade beschriebenen Prozess sind im Wesentlichen die nachfolgenden 4 Dimensionen/Akteure beteiligt:

  • die Affiliate-Website
  • das Affiliate-Netzwerk
  • der Werbetreibende
  • der Konsument

Wie funktioniert das Ganze?

Das Affiliate-Marketing funktioniert mit einer Verteilung des Arbeitsaufkommens für das Produktmarketing auf verschiedene Akteure. 81% der Marken und 84% der Publisher arbeiten mit Affiliate-Marketing, u. a. über Blogs. Die Nutzung der bestehenden Zielgruppe eines Bloggers und des Know-hows der Markeninhaber machen die Erstellung von Werbeinhalten rund um einen Artikel oder eine Dienstleistung einfach. Zudem haben alle Beteiligten aufgrund der Arbeitsteilung einen Anspruch auf eine Gewinnbeteiligung (bzw. eine Provision). Die drei Hauptakteure sind die Verkäufer/Produktentwickler, die Blogger/Vertriebspartner und natürlich die Konsumenten.

1. Verkäufer und Produktentwickler

Ein Verkäufer kann in unterschiedlichen Formen auftreten, aber im Wesentlichen handelt es sich beim Verkäufer um den Akteur, der ein Produkt vermarkten möchte. Dabei bleibt die Rolle im Grunde genommen gleich, unabhängig davon, ob es sich um einen Entwickler, Händler, Einzelunternehmer oder gar ein großes Unternehmen handelt. Indem der Verkäufer bzw. der Produktentwickler einen Artikel auf den Markt bringt, leistet er einen Beitrag zur Produktpalette, aus der die Vertriebspartner auswählen können.

2. Der Affiliate- bzw. Partnerprogramm Teilnehmer

Dabei handelt es sich um eine einzelne Person oder gelegentlich auch um ein Unternehmen, welches Werbeinhalte rund um einen Artikel bzw. eine Dienstleistung erstellt. Die Aufgabe des Affiliate- bzw. Partnerprogramm Teilnehmers ist es, das entsprechende Produkt/ Dienstleitung zu bewerben und den Besucher der Webseite bzw. des eigenen Blogs vom Wert und Nutzen des Artikels/der Dienstleistung zu überzeugen.

Im Erfolgsfall klickt der Besucher der entsprechenden Webseite bzw. des Blogs auf einen Partnerlink, gelangt zur Shopseite des Auftraggebers und kauft das entsprechende Produkt/ die Dienstleitung. Hierdurch erhält der Affiliate- bzw. Teilnehmer des Partnerprogramms als Gegenleistung eine Provision.

Ein großer Vorteil des Affiliate-Marketings mit Hilfe eines Webseiten-Betreibers bzw. Partnerprogramm Teilnehmers ist, dass dieser für gewöhnlich über eine Nischenwebseite mit einem entsprechenden Nischenpublikum verfügt, das sich in der Regel für Artikel entscheidet, die auch der Thematik der Webseite entsprechen.

Parallelen zwischen dem Inhalt und den empfohlenen Artikeln verbessern hierbei nicht nur die persönliche Marke, sondern stellen auch sicher, dass die Zielgruppe daran interessiert ist auf den Partnerlink eines beworbenen Produktes/ einer beworbenen Dienstleitung zu klicken.

3. Der Konsument

Die Konsumenten werden sich ihrer eigenen Macht als Konsument immer häufiger bewusst, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass Affiliate-Marketing immer alltäglicher wird. Treue Follower einiger Influencer und Blogger kaufen häufig bewusst aktiv über Affiliate-Links ein, um ihre Unterstützung oder Markentreue unter Beweis zu stellen.

Wenn der Besucher der Webseite bzw. der Konsument ein beworbenes Produkt kauft, wird der Gewinn zwischen Verkäufer und Vertriebspartner aufgeteilt. Dabei gibt es Affiliate- bzw. Partnerprogramm Teilnehmer, die den Erhalt eines Entgeltes bzw. einer Provision offen und ehrlich gegenüber ihrer Zielgruppe kommunizieren. Es kann jedoch auch vorkommen, dass sich der Konsument nicht über den Einsatz des Partner-Marketings auf der entsprechenden Webseite bewusst ist.

In der Regel entstehen keine zusätzlichen Kosten für den Konsumenten, unabhängig davon, ob der Konsument weiß, dass sein Kauf im Rahmen eines Affiliate- bzw. Partnerprogramms erfolgt. Vielmehr ist die Provision des Partnerprogramm-Teilnehmers bereits im Verkaufspreis des Produktes enthalten. Der Konsument erhält den Artikel in der gleichen Art und Weise wie dies auch ohne das Instrument des Affiliate-Marketings geschehen würde.

Auf welche Weise kann ich davon profitieren?

Affiliate-Marketing (auch Partner-Marketing genannt) wird von vielen als eine einfache Möglichkeit angesehen, Geld zu verdienen und Inhalte zu erstellen, ohne selbst ein Produkt entwickeln zu müssen. Auch wenn Du mit Partner-Marketing Deine Webseite auf einfache Art und Weise monetarisieren kannst, solltest Du zunächst genau verstehen, wie Du als Teilnehmer an einem Partnerprogramm Geld verdienen kannst.

Die Fragestellung ist also: Auf welche Weise verdient ein Blogger Geld, wenn ein Leser bzw. Besucher des Blogs auf einen entsprechenden Partnerlink klickt? Zunächst einmal gibt es verschiedene Möglichkeiten, als Teilnehmer an einem Partnerprogramm Geld zu verdienen und nicht jede Möglichkeit erfordert hierbei, dass der Konsument bzw. Besucher der Webseite auch tatsächlich ein Produkt kauft. Vielmehr haben sich verschiedene Vergütungsmodelle etabliert:

Pay per Sale [verkaufsgebundene Provision]

Hierbei handelt es sich um das am weitesten verbreitete Modell im Bereich des Partner-Marketing. Bei diesem Modell gibt der Verkäufer/Entwickler einen bestimmten Prozentsatz des Gewinns an den Affiliate- bzw. Partnerprogramm Teilnehmer weiter. Dies erfolgt, nachdem der Nutzer den entsprechenden Partnerlink angeklickt hat, hiernach zu der Webseite des Verkäufers geleitet wurde und hier ein entsprechendes Produkt/ eine entsprechende Dienstleitung gekauft hat. Hier muss also der Kauf eines Produktes erfolgen, bevor der Teilnehmer des Partnerprogramms eine Provision erhält.

Pay per Lead [aktionsgebundene Provision]

Dieses Modell ist etwas weniger verbreitet – möglicherweise aufgrund seiner unklareren Struktur. Pay per Lead beinhaltet, dass der Affiliate- bzw. Partnerprogramm Teilnehmer eine aktionsgebundene Provision erhält. Das heißt, die Follower bzw. Besucher der Webseite müssen eine bestimmte Aktion nicht auf der eigenen, sondern auf der Webseite des Händlers durchführen anstatt auf einen Partnerlink zu klicken und im Anschluss ein Produkt zu kaufen. Es kann beispielsweise sein, dass die Besucher sich für einen Newsletter anmelden, oder ein bestimmtes Programm oder eine Datei herunterladen müssen.

Pay per Click [Provision pro Klick]

Anstatt darauf zu warten, dass der Konsument ein bestimmtes Produkt auf einer Einkaufsplattform wie Amazon kauft, werden Pay-per-Click-Partner bereits dann vergütet, wenn sie Besucher auf die Webseite des Kunden leiten. Die Aufgabe des Webseitenbetreibers bzw. Teilnehmer des entsprechenden Partnerprogramms ist dafür zuständig attraktive Inhalte zu erstellen, damit der Verbraucher auf die Website des Verkäufers klickt und damit dessen Traffic erhöht wird.

Marktpotenzial: Affiliate-Marketing in Großbritannien und Europa

Da Europa ein stark segmentierter Markt mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Sprachen und gegebenenfalls auch unterschiedlichen Währungen ist, solltest Du bei der Wahl eines entsprechenden Affiliate-Partnerprogramms darauf achten, dass das von Dir ausgewählte Affiliate-Netzwerk eine solides Standbein auf den regionalen Märkten besitzt, die Du mit der Thematik Deines Blogs oder Webseite ansprechen möchtest.

Solltest Du Dir nicht sicher sein, oder auf mehrere Märkte abzielen, ist in der Regel ein multinationales Partnerprogramm hier die beste Wahl.

Die Konsumgüter die Blogger normalerweise auswählen, stammen vorwiegend aus den Bereichen Werkzeug, Bücher, Spielzeug und Haushaltsartikel sowie Make-up. Über das größte Affiliate-Netzwerk auf diesem Markt verfügt Amazon. Die Beliebtheit von Amazon in Europa und Großbritannien ist insbesondere auf die enorme Produktvielfalt zurückzuführen. Teilnehmer des Amazon Partnerprogramms können hierbei jeden beliebigen Artikel bewerben, der auf der Amazon-Shopseite angeboten wird.

Aufschlüsselung der Affiliate-Provision

Viele Affiliate-Programme arbeiten mit einer Provisionstabelle. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Entgelttabelle von Amazon. Amazon verwendet Standardentgelte je nach Produktkategorie. Hier einige Beispiele:

3,0 % für Kinderspielzeug
4,0 % für die eigenen Amazon-Tablets sowie für Kindle-Tablets
4,5 % für Körperpflege- und Babyartikel
6,0 % für Kosmetikartikel und Musikinstrumente
7,0 % für Kleidung und Zubehör bzw. Geräte der Marke Amazon, wie beispielsweise Fernseher oder Amazon Echo

Provisionsstruktur

Das übliche Modell für Provisionssätze ist eine mengenbasierte Provisionsstruktur. Je höher die Anzahl der Artikel ist, die über einen Deiner Partnerlinks verkauft werden, desto höher ist die erwirtschaftete Provision. Werden genügend Artikel einer bestimmten Produktkategorie verkauft, erhältst Du ein entsprechend höheres Entgelt. Nicht qualifizierte Produkte sind hiervon jedoch ausgenommen.

Wie starte ich mit einem Partnerprogramm für meinen Blog?

Der Einstieg ist nicht weiter schwierig und beginnt mit der Suche nach einem geeigneten Partnerprogramm, mit dem Du zusammenarbeiten möchtest. Welche Artikel bzw. Produkte und Dienstleitungen interessieren Dich und Dein Publikum?

Beachte diese vier Schritte:

  1. Finde geeignete Produkte, die zum Thema Deiner Webseite passen. Es gibt wahrscheinlich bereits mehrere Produkte oder Dienstleistungen für die Du Dich begeistern kannst. Schreibe hierzu eine Rezension und oder erwähne die Produkte in einem passenden Artikel.
  2. Bitte Deine Besucher Deine Inhalte zu abonnieren und trete mit ihnen in Kontakt, denn ohne eine entsprechende Benachrichtigung könnten sie ansonsten neue Inhalte von Dir verpassen.
  3. Erwäge Joint Ventures wie Webinare zur Erzielung weiterer Verkäufe und erweitere über diesen Weg Deinen Kundenstamm. Bezahlte Kooperationen sind darüber hinaus eine tolle Möglichkeit zur Schaffung von Anerkennung bei neuen Zielgruppen.
  4. Sobald Dein Affiliate-Marketing Gewinn abwirft, lohnt sich die Integration von Pay-per-Click-Werbung zur Wachstumssteigerung.

Soziale Medien bieten eine weitere Möglichkeit zur Integration von Affiliate-Marketing Maßnahmen. Anstatt sich auf Suchergebnisse zu verlassen, um Besucher zu Deinen Inhalten und damit auf Deine Partnerlinks aufmerksam zu machen, bietet es sich an, entsprechende Partnerlinks direkt in Deinen sozialen Netzwerken wie Facebook oder YouTube zu posten und auf diesem Weg mit Deinen Followern zu teilen. Dabei ist es wichtig, dass Du die Richtlinien der sozialen Plattformen einhältst und Dich hier stets auf dem Laufenden hältst, da z.B. Pinterest bis vor kurzem keine Partnerlinks zugelassen hat.

Affiliate Partner finden

Der einfachste Weg ist die kostenlose Teilnehme am Amazon-Partnerprogramm. Zusätzlich kannst Du über eine Suchmaschine nach weiteren Partnerprogrammen Ausschau halten.

Nach der Anmeldung beim Amazon-Partnerprogramm stehen noch folgende Schritte an:

  • Finde passende Produkte auf der Amazon Shopseite.
  • Überprüfe Deine bestehenden Inhalte. Stelle fest, wo das Einfügen eines Produktes bzw. Partnerlinks sinnvoll ist und integriere dann mit Hilfe von Sitestripe entsprechende Partnerlinks in Deine Webseite.
  • Sobald Deine Verkäufe 25 € erreicht haben, kannst Du Dich entscheiden, ob Du eine Auszahlung per Banküberweisung oder einen Amazon Geschenkgutschein bevorzugst.

Benötigst Du etwas Inspiration? Schau Dir ein paar Blogs bzw. Webseiten Deiner Konkurrenz an und achte darauf, wie diese das Partner-Marketing umsetzen. Wenn bezahlte Links zu anderen Artikeln verwendet werden, erkennst Du das an der langen „/ref…“-Codestruktur, die sich am Ende des entsprechenden Partnerlinks befindet.

Wie funktionieren Partnerlinks?

Affiliate- bzw. Partnerlinks führen Dich auf die Webseite des jeweils beworbenen Produktes. Zeitgleich werden Daten im Browser und auf dem Gerät, welches Du verwendest gespeichert, damit der Pfad auf die Produktseite bestimmt wird. Über diesen Weg kann der entsprechende Partnerprogramm Anbieter erkennen, ob Du über die Webseite eines Bloggers auf die entsprechende Shopseite geleitet wurdest. In Abhängigkeit der Provisionsstruktur kann das, was Du im Anschluss auf der Shopseite des Verkäufers unternimmst, Geld für den Blogger generieren.

Verschiedene Arten von Partnerlinks – Welche Partnerlinks sind am besten geeignet?

Wenn Du Dich dazu entscheidest Partnerlinks in Deine Webseite zu integrieren, stehen Dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die gängigste ist die einfache Einbindung von Textlinks in Standard-Blogbeiträgen. Wenn Du einen Beitrag über ein Produkt oder einen Service schreiben möchtest, welchen Du auf Deiner Webseite bewirbst, integriere hier auch an passender Stelle im laufenden Text einen Partnerlink in Form eines Textlinks.

Bitte beachte, dass verschiedene Partnerprogramm Anbieter gegebenenfalls unterschiedliche Cookie-Zeiträume haben. Bei manchen Anbietern werden Dir Verkäufe in einem Zeitraum von 30 bis 90 Tagen nach einem Klick auf einen Deiner Partnerlinks gutgeschrieben.

Eine weitere Möglichkeit zur Einbindung von Textlinks sind Newsletter. Sobald Du eine Liste von Abonnenten für wichtige Updates per E-Mail erstellt hast, bietet es sich an auch entsprechende Partnerlinks in Deine Newsletter mit aufzunehmen. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, dass Du Dich an einen regelmäßigen Zeitplan hältst und Deine Abonnenten nicht mit zu vielen E-Mails bombardierst. Für Abonnenten ist es nämlich ganz einfach E-Mails als Spam zu markieren, wenn sie das Gefühl haben, unnötige Informationen zu erhalten.

Bei Videoinhalten können Partnerlinks auch ganz leicht in die entsprechende Beschreibung oder in Form von Popups oder sogar als Texteinblendungen eingebettet werden. Videoinhalte sind eine sehr effektive Möglichkeit für die Präsentation von Produkten. Die Zuschauer bekommen hierbei einen genauen Eindruck vom Produkt.

Ein weiterer gängiger Link-Typ sind passende Banner. Einige Anbieter, wie das Amazon-Partnerprogramm, stellen einen Code zur Verfügung, der in den Quellcode Deiner Webseite eingebettet werden kann. Statt einen Partnerlink von einem Deiner Blogbeiträge aus anzuklicken, ist dieser Banner-Link in der Kopf- oder Fußzeile Deiner Webseite eingefügt.

Dieses Format eignet sich am besten für besondere, einmalige Anlässe wie ein Shopping-Event an einem Feiertag. Wenn Deine Besucher auf diesen Banner klicken, landen sie auf der Amazon-Shopseite des entsprechenden Produktes und Du erhälst – sofern sie etwas kaufen – ein entsprechendes Entgelt bzw. eine Provision.

Wenn Du hingegen eine große Produktauswahl vorstellst und nicht nur ein einzelnes bestimmtes Produkt, könnte es sinnvoller sein, einen allgemeineren Link einzufügen. Wenn Du beispielsweise zu einer Amazon-Shopseite verlinkst, auf der diese Produktauswahl dargestellt wird, bietet es sich an unter Zuhilfenahme von Sitestripe einen Partnerlink zu erstellen.

Wie werden Partnerlinks erstellt?

Der einfachste Weg zur Erstellung eines Partnerlinks ist die entsprechende Produktseite zu besuchen, im Anschluss auf die URL zu klicken und den Link bis zum Ende der ASIN zu kopieren. Füge am Ende dieser URL jetzt Deine Partner-ID hinzu.

In der Praxis würde dies folgendermaßen aussehen: https://www.amazon.de/Amazon-Kindle-Paperwhite-Wasserfest-Doppeltem-Speicherplatz/dp/B07747FR44/Deine Partner-ID

Jetzt muss nur noch dieser Link kopiert und als Textlink in Deinen Inhalt eingefügt werden. Überprüfe bitte stets die Funktionsweise jedes manuell erstellten Partnerlinks mit Hilfe des Linkprüfers.

Wenn Du mit einem Banner-Link arbeiten möchtest, kann der HTML-Code, welcher vom Anbieter Deines Partnerprogramms zur Verfügung gestellt wird, einfach mit dem HTML-Editor in Deine Webseite integriert werden.

Für Teilnehmer des Amazon-Partnerprogramms stehen 3 Wege zur Verfügung um Partnerlinks in den Content der eigenen Webseite zu integrieren.

  • SiteStripe: Diese Toolbar wird allen Amazon-Partnern im oberen Teil der Amazon-Shop-Seite angezeigt. Erstelle Text-, Bild-, oder Text- und Bildlinks zu jedem Produkt sowie zu jeder Amazon Shopseite Deiner Wahl. Die Partnerlinks können direkt genutzt werden, ohne zuvor das Amazon PartnerNet aufsuchen zu müssen.
  • Widgets: Zeige Deinen Besuchern „Meine Favoriten“ oder sogar eine Suchleiste an, mit der Besucher direkt von Deiner Webseite aus nach Amazon Produkten suchen können. Zusätzlich erhältst Du ein Entgelt für alle qualifizierten Bestellungen. Daher empfiehlt es sich, dass Du ein passendes Widget gleich in Deine Webseite integrierst.
  • Amazon Associates Link Builder Plug-In: Mit diesem WordPress-kompatiblen Plug-In kannst Du direkt vom Backend Deiner Webseite aus passende Produkte in Deinen Content integrieren inklusive der Preise, der Verfügbarkeit sowie Produktinformationen in Echtzeit.

Bitte beachte: Google und andere Suchmaschinen ziehen es vor, wenn Du ein „nofollow“-Tag in Deine Partnerlinks integrierst. Andernfalls kann es zu irreführenden Suchmaschinen-Rankings kommen.

Was bedeutet Affiliate-Tracking?

Als leistungsbasiertes Konzept ist das Partner-Marketing davon abhängig, wie effektiv die Verkäufe und der Web-Traffic den Teilnehmern eines Partnerprogramms zugeordnet werden können. Alle Aktivitäten der Website wie Verkäufe, click throughs Raten und andere Conversiorates werden mit Hilfe spezieller Software nachverfolgt.

Auf diese Weise kann der Händler bzw. Anbieter des jeweiligen Partnerprogramms beurteilen, welche Vertriebspartner den Umsatz steigern und welche ggf. eine Feinabstimmung vornehmen müssen.

Es gibt eine große Auswahl an Tracking-Software auf dem Markt, wobei es einige Affiliate-Netzwerke gibt, die eigene interne Programme verwenden. Amazon ist dafür ein gutes Beispiel. Wie die Software-Arten, so variieren auch die Tracking-Methoden.

  • Cookies sind wahrscheinlich die am weitesten verbreitete und die am besten nachvollziehbare Tracking-Methode für Affiliate-Netzwerke. Durch das Speichern eines Cookies in Deinem Browser und auf Deinem Computer können Online-Shops die Herkunft der Besucher erkennen und feststellen, ob diese die jeweilige Shopseite bereits zuvor besucht haben. Solange das Cookie aktiv bleibt, werden dem Vertriebspartner bzw. Partnerprogramm Teilnehmer alle qualifizierten Käufe gutgeschrieben, die in diesem Zeitraum getätigt werden.
  • Fingerprint-Tracking wird deutlich seltener eingesetzt. Indem eine digitale Signatur vom Endgerät aus erstellt wird, können Informationen über das Betriebssystem, die Sprache und andere Details zur Identifizierung der Seitenbesucher genutzt werden. Diese gespeicherte Signatur ermöglicht zudem die Identifizierung der Nutzer, wenn die Seite mit demselben Browser und Gerät erneut aufgerufen wird.

Fazit

Wenn Du als Blogger bereits über Follower bzw. eine entsprechende Community verfügst, ist die Teilnahme an einem Partnerprogramm ein einfacher, kostengünstiger und effektiver Weg, die Inhalte Deines Blogs zu monetarisieren. Mit unserem Leitfaden für das Affiliate-Marketing hast Du ab jetzt alle Werkzeuge in der Hand die benötigt werden, um Deinen Blog zu monetarisieren.

Für diejenigen unter Euch, die sich bereit fühlen los zu legen, aber sich nicht sicher sind, welches Affiliate-Netzwerk das richtige ist, stellt das Amazon-Partnerprogramm eine benutzerfreundliche und effektive Art dar, seine Leser zu potenziellen Käufern zu machen. Wenn Du weiterhin erfolgreich in Deiner Nische arbeitest und Deine Partner-Marketing-Strategie regelmäßig anpasst, werden die Besucher Deines Blogs auch zu potenziellen Käufern Deiner Produkte.

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