Teil 09: Wie bekomme ich meinen Blog ins Internet?

Teil 09: Wie bekomme ich meinen Blog ins Internet?

Nachdem wir im letzten Artikel darüber gesprochen haben, wie wichtig Bilder für Deinen Blog sind und welche Bildquellen Du außerhalb selbst erstellter Bilder nutzen kannst, möchte ich im folgenden Artikel damit beginnen, etwas mehr in die Praxis einzusteigen.

Im heutigen Artikel beschäftigen wir uns daher mit der Frage nach dem Bloghosting, also mit den Anbietern – den so genannten Hostern. Diese stellen Dir gegen eine Gebühr einen Speicherplatz für Deinen Blog im Internet zur Verfügung.

Ich erkläre Dir, worauf Du beim Bloghosting achten solltest und gebe Dir auch Tipps zur Vermeidung von typischen Fehlern.

Das solltest Du beim Hosting Deines Blogs beachten

Den meisten Bloggern kommt es beim Thema Hosting nur auf eine Sache an: nämlich wie teuer der vom Anbieter zur Verfügung gestellte Speicherplatz ist. Auch ich wollte am Anfang meines Blogs nicht mehr Geld als nötig für den Hoster ausgeben, denn kommende Einnahmen des Blogs waren noch in weiter Ferne.

Es gibt auch durchaus Anbieter, die Dir sogar kostenlosen Speicherplatz zur Verfügung stellen, aber Qualität hat auch hier – wie in vielen anderen Bereichen auch – eben ihren Preis.

Viel wichtiger sollte Dir daher die Zuverlässigkeit des Anbieters sein. Es kann sehr viele Nerven kosten, wenn Du am Ende des Tages einen graphisch und inhaltlich perfekten Blog hast, bei dem aber die Basis – wie eben die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau, oder das äußerst unübersichtlich und kompliziert aufgebaute Backend des Anbieters nicht passen.

Um Dir die Suche nach einem passenden Hoster zu erleichtern, solltest Du daher nach Möglichkeit folgende Punkte beachten:

1. Die Servicequalität des Anbieters muss stimmen

Auch als erfahrener Blogger gibt es immer wieder Momente, die Dich ins Stocken geraten lassen und in denen Du gerade bei technischen Hosting Fragen nicht weiterkommst. Auch mit meinem Blog aquarium-perfekt.de passiert es mir immer wieder mal, das aus einer Idee heraus eine Frage aufkommt, die ich mir nicht selber beantworten kann.

Hier ist es sehr hilfreich, wenn Du einen Hoster gewählt hast, der Dir zu allen Fragen jederzeit kompetent zur Seite steht. Natürlich hat dieser Umfang an Service und Qualität seinen Preis, aber dieser Preis ist meiner Meinung nach gerechtfertigt, da er Dir eine Menge Ärger erspart und Dich in Deiner Zielerreichung voranbringt und nicht unnötig ausbremst.

2. Ausreichende Ressourcen sollten vorhanden sein

Der von Dir in die engere Wahl genommene Hoster sollte nicht nur ausreichende Ressourcen für einen schnellen und reibungslosen Seitenaufbau zur Verfügung stellen, sondern auch alle Anforderungen einer WordPress Kompatibilität erfüllen.

Über einen längeren Zeitraum gesehen werden zudem auch Deine Seitenaufrufe stetig zunehmen, so dass auch hier ausreichend Ressourcen von Seiten des Hosters zur Verfügung gestellt werden sollten.

3. Es sollte keine Probleme bei einem möglichen Wechsel geben

Vielleicht kommt auch bei Dir, genauso wie bei mir irgendwann der Tag, an dem Du mehrere Blogs bei verschiedenen Hosting-Anbietern gehostet hast. Möchtest Du nun alles auf einen Nenner bringen oder auch aus anderen Gründen wechseln wollen, ist es von sehr großem Vorteil, wenn das Vorhaben ohne Wenn und Aber und auch ohne zusätzliche Gebühren von statten geht.

Wie Blog in Internet Hosting QualitätQualität gibt es nicht zum Nulltarif

Es gibt im Internet natürlich auch Anbieter, die Deinen Blog völlig gratis Hosten. Von diesen Angeboten kann ich Dir aber nur dringend abraten, denn sie haben einige große Nachteile:

1. Keine freiwählbare Domain bei Gratisangeboten

Selbstverständlich könntest Du Dein Theme auch kostenlos bei WordPress hosten, der Nachteil hierbei ist aber, dass Du keine Möglichkeit hast, Deine Internet Adresse (Domain) frei zu wählen, denn der Hostinganbieter wie in unserem Fall WordPress, würde immer für jeden erkennbar in Deiner Domain stehen.

Viele Leser kennen diese gratis Hosting Domains und es macht für einen professionellen Blog, mit dem Du auch Leser binden möchtest einfach einen schlechten Eindruck. Auch bei der Performance und der Auswahl der Themes selbst, wird Dir bei Gratisangeboten oft vorgeschrieben, aus welchen Themes Du wählen darfst.

2. Teurer Umzug zu einem anderen Hoster

Auch der Wechsel von einem Gratisangebot hin zu einem anderen Hoster kann dich je nach dem zwischen 30-100 € kosten und im ungünstigen Fall gibst Du mehr Geld aus, als Du für ein kostenpflichtiges Paket für den gleichen Zeitraum gezahlt hättest.

3. Schlechter bis gar kein telefonischer Support

Als letzten Punkt möchte ich noch auf den Punkt Servicequalität eingehen.
Viele Gratishoster bieten Dir zwar in der Regel auch einen telefonischen Support an, dieser ist aber meistens mit hohen Kosten verbunden und Dir wird, wenn überhaupt erst nach einigen Minuten und viel Warterei weitergeholfen.

Fazit

Neben einer guten Performance und Servicequalität des Hosting-Anbieters, sollte Dir auch ein übersichtliches Backend und ein ohne weiteres durchführbarer Wechsel bei der Wahl Deines Hosters wichtig sein. Zwar gibt es im Netz auch Anbieter, die völlig kostenlos Deine Seite hosten, von solchen Angeboten kann ich Dir aber aus früherer Erfahrung nur abraten, denn es wird für Dich der Punkt kommen, an dem Du Dich entweder über eine schlechte Seitenperformance und/oder hohe Kosten bei einem Wechsel ärgern wirst.

Im nächsten Artikel wird sich alles um das Thema Domain-Auswahl und Einrichtung drehen. Zudem bekommst Du einen detaillierten Einblick in die Materie und ich beantworte Dir die Frage, warum die Auswahl der richtigen Domain mit zu den wichtigsten Vorbereitungen zur Erstellung eines erfolgreichen Blogs zählt.

« »