Was bei der Designauswahl für Deine Website oder Deinen Blog zu beachten ist

Was bei der Designauswahl für Deine Website oder Deinen Blog zu beachten ist

Ein Blog besteht nicht nur aus Inhalten. Ein passendes Layout gehört genauso dazu, um erfolgreich zu sein. Das Design des eigenen Blogs oder der eigenen Website ist wichtiger, als viele Einsteiger glauben.

Das Wichtigste im Überblick

  • Warum Du die Auswahl des richtigen Designs nicht unterschätzen solltest
  • So findest du ein passendes Layout
  • Fehler die es bei der Auswahl des Designs zu vermeiden gilt

Warum ist das Design wichtig?

Der erste Eindruck ist im Internet sehr wichtig, genauso wie im richtigen Leben. In wenigen Sekunden, manchmal sogar nur in Bruchteilen einer Sekunde, entscheidet sich der Besucher, ob er bleibt oder wieder geht.

Beim ersten Eindruck ist der Text aber nur ein untergeordneter Faktor. Oft ist das Layout und damit der Gesamteindruck viel wichtiger bei der Entscheidung der Besucher.

Wenn der erste Gesamteindruck positiv ist und der Nutzer das Gefühl hat, dass er richtig ist, bleibt er länger um den Text zu lesen.

Aber auch nach diesem ersten Kontakt kommt dem Layout eine wichtige Rolle zu. Die Usability entscheidet neben der inhaltlichen Qualität darüber, ob ein Leser länger bleibt oder sogar wiederkommt.

Zudem ist die Präsentation der Inhalte sehr wichtig. Ein Artikel kann noch so gut sein, wenn er einfach nicht gut lesbar ist, wird diesen kaum jemand zu Ende lesen.

Und natürlich weckt ein passendes und gut zu nutzendes Design auch Vertrauen bei den Besuchern. Damit kannst Du nicht nur eine Marke etablieren, sondern ganz konkret die Verkäufe bzw. Provisionen steigern.

Layout Auswahl Website BlogAlternativen

Bevor es Tipps zur Auswahl eines passenden Layouts gibt, hier erst einmal die möglichen Alternativen, wie Du an ein Design für Deinen Blog oder Deine Website kommen kannst.

Variante 1 ist die Nutzung eines fertigen Layouts. Für viele Content Management Systeme gibt es kostenlose Designvorlagen, welche bei WordPress z.B. Themes genannt werden.

Diese kostenlosen Layouts wurden von Fans und engagierten Nutzern erstellt und stehen zur freien Verfügung. Alternativ kannst Du aber auch fertige Designvorlagen kaufen. Professionelle Entwickler bieten diese an.

Die zweite Variante heißt „selber machen“. Wer selbst Entwickler ist und sich im Webdesign auskennt, kann auch selbst ein Layout entwickeln. Dabei muss man nicht von Null anfangen, sondern kann z.B. auf ein bestehendes Layout zurückgreifen.

Egal ob neu oder angepasst, auf diese Weise erhältst Du ein ziemlich einzigartiges Design, was aber auch recht viel Arbeit macht.

Als dritte Alternative kannst Du einen Profi dafür bezahlen, der Dir ein individuelles Layout erstellt. Auf diese Weise kannst Du ein wirklich einzigartiges Layout erhalten, das den eigenen Wünschen optimal angepasst ist und musst dennoch nicht viel Zeit investieren. Dafür kostet es dann eben Geld.

Für welche der 3 Alternativen Du Dich entscheidest, hängt natürlich vor allem von den eigenen Fähigkeiten und Ressourcen ab. Im Grunde muss Du Dich entscheiden, ob Du Zeit oder Geld investieren möchtest.

Ein passendes Layout auswählen

Im folgenden gibt es 5 Tipps, wie Du Dich für ein passendes Design entscheidest. Dabei geht es darum, einen Favoriten aus kostenlosen und ggf. kostenpflichtigen Design-Vorlagen auszuwählen, wie es sie z.B. bei WordPress in großer Stückzahl gibt.

1. Zum Thema passend

Ein wichtiges Auswahlkriterium ist, dass das Layout zum Thema Deiner Website oder Deines Blogs passen sollte. Das gilt für das generelle Design, aber auch für Farben, Schriftarten und einzelne Elemente.

So macht es wahrscheinlich wenig Sinn einen Garten-Blog mit einem stylischen grauen Layout auszustatten. Auf der anderen Seite werden Regenbogenfarben und ausgefallene Schriftarten auf einem Blog über Rechts-Themen nicht gut wirken.

Deshalb solltest Du Dich nicht von grafischen Spielereien blenden lassen, sondern genau überlegen, welches Layout zum Inhalt passen würde.

2. Technisch einwandfrei

Die gewählte Layoutvorlage sollte keine technischen Mängel aufweisen. Das gilt zum Beispiel für den HTML- und CSS-Code.

Aber auch die Ladezeiten spielen eine wichtige Rolle. Google misst diesen eine immer wichtigere Bedeutung bei und auch die Nutzer verlassen eine Website schneller, wenn diese zu lange lädt.

Generell ist zu empfehlen lieber eine einfachere Layoutvorlage zu nehmen. Zusätzliche Funktionen kannst Du später immer noch ergänzen. Ist aber zu viel Ballast von Haus aus dabei, ist es schwer diesen zu entfernen.

Design Auswahl Website Blog Technisch3. Usability

Neben dem optischen Eindruck spielt die Usability eine wichtige Rolle und beeinflusst Nutzerzahlen genauso wie Einnahmen.

  • Wie leicht ist die Navigation zu bedienen?
  • Findet der Nutzer schnell das Suchfeld?
  • Weiß er immer genau, wo er ist?
  • Wie leicht findet er wichtige Inhalte?
  • Gibt es zu viele oder zu wenige Entscheidungsmöglichkeiten?
  • Gibt es verwirrende Elemente?
  • etc.

Darüber hinaus spielt die Präsentation der Inhalte eine wichtige Rolle bei der Usability. Generell solltest Du es lieber einfacher und übersichtlicher halten. Webdesign-Experimente mögen schön aussehen, verschrecken aber viele Nutzer.

4. Einzigartig

Ein gutes und passendes Layout bringt nicht viel, wenn es viele andere Websites ebenfalls haben. Auf diese Weise kannst Du keinen Wiedererkennungseffekt erreichen und auch keine Marke aufbauen.

Deshalb solltest Du entweder darauf achten ein einzigartiges Layout zu bekommen oder Du passt ein bestehendes Layout soweit an, dass es einzigartig wird.

Gerade kostenpflichtige Layout-Vorlagen bringen oft umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten mit, die es auch Laien ermöglichen ein einzigartiges Layout umzusetzen. Zudem werden diese generell nicht so oft eingesetzt, wie viele kostenlose Layouts.

5. Geld verdienen Möglichkeiten

Wenn Du mit Deiner Website oder Deinem Blog Geld verdienen möchtest, solltest Du darauf achten, dass das Layout dies zumindest nicht erschwert.

So sollte z.B. die Sidebar breit genug sein, um dort Werbebanner zu integrieren. Außerdem ist es oft gut, wenn im Header genug Platz für ein Banner ist. Widgets sollten ebenso unterstützt werden.

Zudem sollte der Content-Bereich schnell sichtbar sein, was nicht nur die Nutzungserfahrung verbessert, sondern z.B. auch eine bessere Präsentation von Affiliate-Links ermöglicht.

Folgende Fehler solltest Du vermeiden

Insbesondere wenn Du eine kostenlose Layoutvorlage nutzt, solltest Du vorsichtig sein und einige Fehler vermeiden.

So solltest Du genau prüfen, dass keine Spamlinks enthalten sind oder schlimmeres. Das führt nicht nur zu Ärger mit Besuchern, sondern zieht meist auch eine Abstrafung seitens Google nach sich.

Ebenso sollte das Layout nicht veraltet sein, da es dann ggf. neue Features des CMS nicht unterstützt.

Unpassend sollte es auch nicht sein, da Du es dann schwer hast Vertrauen aufzubauen und Einnahmen zu erzielen.

Nicht zuletzt solltest Du nicht in der Masse untergehen, weil Du ein Layout nutzt, dass auch hunderte andere Website-Betreiber einsetzen.

Einfach starten

So wichtig das Layout ist, zum Start muss es nicht perfekt sein. Lieber mit einem einfacheren Layout loslegen und nach und nach das Design optimieren.

Wer zu lange am „perfekten“ Layout bastelt, verschenkt wertvolle Zeit.

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