Den eigenen guten Ruf trotz Monetarisierung behalten

Den eigenen guten Ruf trotz Monetarisierung behalten

Das Internet ist als kostenloses Paradies entstanden, in dem jeder tun und lassen konnte was er oder sie wollte. Noch immer gibt es die meisten Dinge im Internet gratis und die meisten Websites werden als Hobby betrieben, das heißt ohne eine Monetarisierung.

Deshalb stehen viele Internet-Nutzer der Monetarisierung von Websites und Blogs kritisch gegenüber. Ganz besonders natürlich, wenn Du es mit den Affiliate-Links, Werbebannern und Co. übertreibst.

Du kannst sogar den eigenen Ruf ruinieren, wenn Du geldgierig wirst und nicht mehr an Deine Leser denkst. Es ist durchaus ein Spagat, den Du als Blogger oder Website-Betreiber vollführen muss. Gerade Einsteiger tun sich hier schwer und machen gern mal Fehler, die sich später rächen können.

Damit das keine langfristigen negativen Folgen für das eigene Image hat, gibt es im Folgenden ein paar Tipps für die richtige Monetarisierung.

Das Wichtigste im Überblick

  • Typische Anfänger-Fehler bei der Monetarisierung
  • 5 Tipps für einen dauerhaft guten Ruf

Guten Ruf trotz monetarisierung behalten empfehlungenGenerell Vorbehalte

Vor ein paar Jahren gab es noch oft Kritik an der Monetarisierung im Internet. Mittlerweile ist es nicht mehr ungewöhnlich, dass Blogs Geld verdienen.

Allerdings sehen das einige Nutzer noch heute kritisch. Es kommt sehr stark auf die Branche bzw. die Leserschaft an. Bei Business-Themen ist das was anderes, als zum Beispiel bei reinen Hobby-Blogs.

Deshalb solltest Du vor der Monetarisierung auf jeden Fall ein Gefühl dafür bekommen, wie die Leser das sehen und was sie akzeptieren und was nicht.

Fehler bei der Monetarisierung

Gerade Einsteiger machen bei der Monetarisierung immer wieder typische Fehler, die ihnen ihren Ruf kosten können oder verhindern, dass sie sich überhaupt einen aufbauen.

Zu viel Monetarisierung

Es gibt unzählige Partnerprogramme, viele Banner-Netzwerke und eine Vielzahl anderer Einnahmequellen. Da ist es schon verlockend noch ein Banner einzubauen, noch ein Affiliate-Link und noch….

Das kann aber schnell dazu führen, dass die Besucher von der Werbung abgeschreckt werden und den Blog nicht mehr besuchen.

Deshalb solltest Du immer Sorge tragen, dass die Monetarisierung nicht überhand nimmt. Im Vordergrund sollten die Inhalte und eine gute Usability stehen. Du solltest Dich einfach mal in die Lage der Besucher versetzen und ehrlich die Frage beantworten, ob es Dir selbst auch zu viel wäre.

Unpassende Empfehlungen

Während passende Banner und Affiliate-Links bei vielen Lesern sogar willkommen sind, können unpassende Einnahmequellen schnell nerven. Wenn in einem Auto-Blog Werbung für Babywindeln erscheint, dann ist das in der Regel sehr unpassend und ein Teil der Leser könnte sich schon fragen, was das soll.

Richtig problematisch wird es, wenn Du Werbung einbindest, die unseriös ist oder keinen guten Ruf hat. Das färbt schnell auf den eigenen Blog und den Blogger selbst ab.

Zu späte Einbindung

Kann Ich Werbung und Co. zu spät einbinden? Ja, das ist durchaus möglich.

Wenn Du einen Blog über einen langen Zeitraum aufbaust, viele Leser gewinnst und keine Werbung schaltest, kann es gerade bei Stammlesern schlecht ankommen, wenn Du auf einmal Werbung einbaust.

Deshalb ist es sinnvoll schon relativ kurz nach dem Start ein erstes Werbebanner zu testen oder schon mal einige Affiliate-Links einzubauen.

Keine Kennzeichnung

Werbung muss in Deutschland als solche gekennzeichnet werden. Das gilt auch für Affiliatelinks. Wer dagegen bezahlte Links und ähnliches nicht kennzeichnet, begibt sich in einen unseriösen Bereich und das kann ebenfalls von den Lesern negativ gesehen werden.

Den guten Ruf behalten

Es dauert sehr lange einen guten Ruf aufzubauen. Dieser bringt für den eigenen Blogerfolg eine Menge, ist aber auch schnell ruiniert, wenn Du nicht aufpasst.

Im Folgenden gibt es 5 Tipps, wie Du den eigenen guten Ruf behältst und dennoch Geld verdienst:

1. Immer an die Leser denken

Wenn Du eine neue Möglichkeit siehst Geld zu verdienen oder angeboten bekommst, solltest Du immer überlegen, wie dies bei den Lesern ankommen wird.

  • Bringt das beworbene Produkt oder der Service den Lesern etwas?
  • Was werden diese über das neue Werbemittel denken?
  • Welche langfristigen Auswirkungen hat dies auf den eigenen Ruf?

Wenn Du diese Fragen positiv beantworten kannst, dann ist das Okay. Hast Du allerdings Zweifel, solltest Du lieber darauf verzichten.

2. Ehrliche Empfehlungen

Würdest Du selbst diese Produkt nutzen, die Du bewirbst? Diese Frage solltest Du Dir stellen, wenn Du Partnerprogramme einsetzt. Leider gibt es immer wieder Affiliates, die Produkte nur der Provision halber bewerben, auch wenn sie selber davon gar nichts halten.

So etwas durchschauen die Leser schnell und Du bekommst einen schlechten Ruf. Deshalb ist es wichtig ehrliche Empfehlungen zu geben, hinter denen Du stehen kannst.

Guten Ruf trotz monetarisierung behalten Tipps3. Nicht von möglichem Verdienst blenden lassen

Gerade Einsteiger freuen sich über jeden Euro, den sie verdienen. Wenn diese dann ein Angebot bekommen relativ viel Geld zu verdienen, indem sie z.B. eine andere Website verlinken oder so tun, als würden sie ein bestimmtes Produkt lieben, dann wird das oft gemacht.

Gerade solche kurzfristigen Einnahmequellen können auf lange Sicht aber dem eigenen Ruf schaden und damit den Erfolg verhindern. Also immer etwas Abstand nehmen und nicht zu sehr aufs Geld schauen.

4. Informationen über Firmen einholen

Wenn Du Anfragen für Werbebanner bekommst oder eine Firma möchte, dass Du ein Produkt vorstellst, solltest Du Dir auf jeden Fall Informationen über diese Firma einholen.

Dazu genügt es meist schon, wenn Du die Firma googelst und Dir sowohl die Homepage, als auch die Meinung anderer Nutzer anschaust. Wenn Du ein ungutes Gefühl hast, solltest Du es lieber lassen.

5. Balance waren

Generell ist es wichtig die Balance zu waren. Die Balance zwischen Inhalten, Usability und Ehrlichkeit auf der einen Seite und Werbung, Affiliate-Links und Co. auf der anderen Seite.

Im Vordergrund sollte der Nutzen für die Besucher stehen, so dass diese ein positives Nutzungserlebnis haben und wiederkommen.

Fazit

Wer auf seinen Ruf acht gibt, bei der Monetarisierung an die Leser denkt und langfristige Folgen bedenkt, wird dauerhaft erfolgreich sein.

Gerade bei einem Blog ist der Ruf ein wichtiger Erfolgsfaktor, den Du nicht durch kurzfristige Gier gefährden solltest.

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