Andere Methoden mit Deinem Blog Geld zu verdienen

Andere Methoden mit Deinem Blog Geld zu verdienen

Affiliate Marketing ist als Einnahmequelle sehr wichtig. Gerade mit dem Amazon PartnerNet kannst Du sehr gutes Geld verdienen. Aber Affiliate Marketing ist nicht alles. Es gibt eine Reihe anderer Einnahmequellen, die eine gute Ergänzung sein können oder manchmal sogar besser geeignet sind.

Das Wichtigste im Überblick

  • Überblick über andere Einnahmequellen für Blogs und Websites
  • Vor- und Nachteile und Tipps zur Kombination mit dem Amazon PartnerNet

Welche anderen Einnahmequellen gibt es?

Im Folgenden stelle ich einige andere Einnahmequellen vor, gehe auf deren Vor- und Nachteile ein und schildere notwendige Voraussetzungen.

Zudem gibt es Anmerkungen, wie gut diese mit dem Amazon PartnerNet harmonieren.

Andere Partnerprogramme

Neben dem Amazon PartnerNet gibt es natürlich noch unzählige andere Partnerprogramme, die entweder von einzelnen Firmen angeboten werden oder über sogenannte Affiliate-Netzwerke (wie z.B. zanox.de oder superclix.de) nutzbar sind.

Vor- und Nachteile

Zu den Vorteilen gehört ganz klar, dass es viele weitere interessante Produkte und Leistungen gibt, die Du bewerben kannst. Es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Zudem senkt es das Risiko, wenn Du auf verschiedene Partnerprogramme setzt und nicht nur auf eines. Zudem sind teilweise die Provisionen sehr gut.

Allerdings ist es oft so, dass kleine Online-Shops die ein Partnerprogramm anbieten, bei weitem nicht das Vertrauen haben, das Amazon besitzt. Deshalb kaufen die Besucher dort oft weniger gern ein. Andere Faktoren, wie z.B. die Storno-Rate, solltest Du ebenfalls beachten.

Voraussetzungen

Es gibt in der Regel keine anderen Voraussetzung, als für das Amazon PartnetNet.

In Kombination mit Amazon PartnerNet

Es kann Sinn machen andere Partnerprogramme gleichzeitig mit Amazon zu nutzen. Vor allem natürlich dann, wenn es dort Produkte und Leistungen gibt, die Amazon nicht anbietet.

Google AdSense

Google AdSense ist ein Werbenetzwerk von Google, welches sehr einfach einzubauen ist. Die Werbeanzeigen passen sich dabei selbst der Website an, so dass Du Dich diesbezüglich um nichts mehr kümmern musst. Eine Vergütung erfolgt nur bei Klicks auf diese Anzeigen.

Vor- und Nachteile

Sehr einfacher Einbau, kein Pflegeaufwand und gute Verdienstmöglichkeiten. Es gibt viele Themen, wo ein Klick 1 Euro oder mehr bringt. Allerdings funktioniert AdSense meist dann erst richtig gut, wenn Du die Anzeigen optimierst (Position, Größe, Farbe …).

Zudem gibt es viele andere Themen, die pro Klick nur wenige Cent bringen.

Voraussetzungen

Um mit Google AdSense gutes Geld zu verdienen, brauchst Du das passende Thema, welches eine gute Klickvergütung besitzt. Zudem brauchst Du sehr viele Besucher.

In Kombination mit Amazon PartnerNet

Bei sehr teuren Keywords kann es sich lohnen AdSense einzusetzen. Meist lenkst Du damit aber eher von den Amazon-Affiliate-Links ab.

Werbung

Klassische Werbebanner sind auf dem Rückzug. Dennoch kannst Du bei direkten Kooperationen durchaus gutes Geld damit verdienen.

Vor- und Nachteile

Einmal eingebaut, verdienst Du mit Werbebannern Geld, ohne dass Du etwas tun musst. Bei einer sehr genauen Zielgruppe stehen die Chancen oft recht gut Werbepartner zu finden. Werbenetzwerke vergüten dagegen oft nur ein paar Cent pro 1.000 Einblendungen und schaffen selten eine Auslastung von 100%.

Voraussetzungen

Du brauchst relativ viel Traffic, eine sehr homogene Leserschaft und nützlich sind auch Kontakte zu Firmen. Zudem benötigst Du am besten einen Werbeplatz im sofort sichtbaren Bereich der eigenen Website.

In Kombination mit Amazon PartnerNet

Das kann gut funktionieren, aber oft verdienst Du mit Affiliate-Links einfach mehr, als mit Werbung.

Linkverkauf/-vermietung

Beim Linkverkauf bzw. der Linkvermietung baust Du einen Link zu einer anderen Website gegen eine Bezahlung in der eigenen Website ein. Damit wollen die Linkkäufer ihre Rankings in Google verbessern.

Vor- und Nachteile

Das kann eine sehr lukrative Einnahmequelle sein, die kaum Arbeit macht und wenig Platz im Blog oder der Website benötigt. Allerdings sieht Google das sehr ungern und straft schon mal Websites oder Blogs ab, die Links verkaufen oder vermieten.

Voraussetzungen

Linkverkauf bzw. -vermietung funktioniert auch bei kleinen Websites sehr gut.

In Kombination mit Amazon PartnerNet

Linkverkauf und -vermietung ist zwar lukrativ, aber das Risiko ist auch sehr hoch. Wer eine gut funktionieren Affiliate-Website mit Amazon-Einnahmen besitzt, sollte das Risiko nicht eingehen.

Bezahlte Artikel

Hierbei bekommst Du Schreibaufträge (oder fertige Artikel) von Firmen, damit Du diese auf der eigenen Website veröffentlichst. Im Gegenzug bekommst Du eine einmalige Vergütung.

Vor- und Nachteile

Wer gern schreibt, wird auf diese Weise für das Schreiben bezahlt. Meist geht es den Firmen hier allerdings vor allem um den Backlink im Text. Damit besteht ein ähnliches Risiko wie beim Linkverkauf. Es gibt aber auch Schreibaufträge mit nofollow-Link, was in Googles Augen Okay ist. Ein Nachteil ist ebenfalls, dass es meist nur eine einmalige Zahlung gibt.

Voraussetzungen

Bezahlte Artikel sind auch bei kleinen Website relativ leicht zu bekommen. Oft muss aber das Thema der eigenen Website zum Thema des Artikels passen.

In Kombination mit Amazon PartnerNet

Meist ist es kein großes Problem die bezahlten Artikel mit den Amazon-Links zu kombinieren, auch wenn direkt in den bezahlten Artikeln in der Regel keine Affiliate-Links erlaubt sind.

Eigene digitale Produkte

Zu guter Letzt möchte ich noch die eigenen Produkte vorstellen. Dabei handelt es sich oft um digitale Produkte wie eBooks, Seminare, Webinare, Plugins oder ähnliches.

Vor- und Nachteile

Eigene Produkte sind meist einzigartig und Du verdienst dabei in der Regel sehr gutes Geld. Zudem machst Du Dich damit unabhängiger von externen Einnahmequellen. Allerdings ist die Erstellung eines eigenen Produktes oft sehr aufwändig und Du musst es gut vermarkten.

Voraussetzungen

Um mit einem eigenen Produkt erfolgreich zu sein, brauchst Du meist eine große Reichweite und einen gewissen Ruf bei der Zielgruppe.

In Kombination mit Amazon PartnerNet

Diese Einnahmequellen lassen sich meist sehr gut kombinieren, zumal Du ja z.B. im eigenen eBook auch Amazon-Affiliatelinks einbauen kannst.

Andere Einnahmequellen nutzen

Du kannst verschiedenen Einnahmequellen sehr gut kombinieren und damit mehr verdienen. Das liegt daran, dass unterschiedliche Besucher auf unterschiedliche Dinge reagieren. Zudem sorgt das für etwas Abwechslung und die Erfahrung hat gezeigt, dass mehr Einnahmequellen oft auch für mehr Klicks sorgen.

Aber es ist wichtig diese zu testen und die Ergebnisse zu messen. Vorher/Nachher Vergleiche oder besser Split-Tests sind wichtig, um herauszufinden, was besser funktioniert. Du solltest des weiteren prüfen ob eine Kannibalisierung vorliegt. Also sinken die Einnahmen einer Einnahmequelle, wenn eine andere zusätzlich eingebaut wird?

Das alles ist ein regelmäßiger Prozess, da sich die Einnahmequellen verändern können und manche z.B. erst bei bestimmten Traffic-Zahlen funktionieren.

Deshalb ist es generell sinnvoll bestimmte Plugins (z.B. wordpress.org/plugins/simple-ads-manager) zu nutzen, um Einnahmequellen schnell und einfach auf der gesamten Website einbauen bzw. tauschen zu können.

Sollte ich nur auf das Amazon PartnerNet setzen?

Es macht natürlich Aufwand weitere Einnahmequellen zu nutzen. Setzt Du dagegen nur auf das Amazon PartnerNet, bedeutet das weniger Pflegeaufwand.

In der Praxis hat sich zudem gezeigt, dass es bei einigen Sites sinnvoll ist nur auf das Amazon PartnerNet zu setzen, da andere Einnahmequellen einfach nicht so gut funktionieren. Zu viele Einnahmequellen können Besucher abschrecken.

Dennoch solltest Du hin und wieder testen, ob durch weitere Einnahmequellen die Einnahmen steigen, sonst weißt Du nicht, ob Du bares Geld verschenkst.

Fazit

Die Einnahmen der eigenen Website können durch andere Einnahmequellen durchaus gesteigert werden. Allerdings gibt es hier keine pauschalen Aussagen, so dass Du viel testen und ausprobieren solltest.

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